Albert Karschti (Foto: privat)

Oberhausen. Offen für Bürger (OfB) wird durch die Mehrheit der Ratsmitglieder in ihrer Positionierung zur Personalie Lauxen bestätigt

Albert Karschti von der OfB ist über das Ergebnis der Abstimmung überrascht, “mit einer solchen Mehrheit, die sich gegen eine Verlängerung mit Sabine Lauxen als Dezernentin ausspricht, habe ich nicht gerechnet”. Karschti zählt seit Jahren Lauxen an, er ließ stets durchblicken, dass er Sabine Lauxen als Fehlbesetzung für dieses Dezernat betrachtete und erklärt: “Die unzähligen Konflikte mit aufgebrachten Bürgern haben diese Einschätzung bestätigt. Frau Lauxen war sicherlich eine gute Pressesprecherin der Grünen im Landtag, das hat sie auch mit ihren Selbstdarstellungen in der Oberhausener Lokalpresse bewiesen. Jedoch fehlte es ihr an Sachkunde und Fingerspitzengefühl für die eigentliche Aufgabe in Oberhausen.”

OfB spricht sich gegen Neubesetzung aus

Die OfB vertritt die Meinung, dass es für die Stadt von Vorteil wäre, die Fachbereiche dieses Dezernats personell zu stärken und den Verantwortungsbereich Lauxens den anderen Dezernenten zu übertragen. Karschti ergänzt: “Gut ausgebildete Fachkräfte für die erfolgreiche Umsetzung der Aufgaben sind wichtig, nicht eine neue Dezernatsleitung, Häuptlinge haben wir reichlich.”

Mit dieser Maßnahme möchte man eine schnellere Abwicklung, z. B. von Bauanträgen, erzielen. Karschti erklärt dazu, dass es in der Vergangenheit gerade auch in diesem Fachbereich zu eklatanten Verzögerungen kam.

“OfB setzt sich weiterhin für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger Oberhausens ein und deckt Fehlentwicklungen und Missstände auf und versucht diese zu beheben,” sichert Karschti zu.

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