Dr. med. Harald Voepel (Foto: privat)
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Geldern. Dr. med. Harald Voepel übernimmt ab 1. Juli die Leitung der Klinik für Urologie im St.-Clemens-Hospital Geldern

Die Klinik für Urologie im St.-Clemens-Hospital steht ab dem 1. Juli unter einer neuen medizinischen Leitung. Nachfolger des langjährigen Chefarztes Janusz Dziegielewski wird Dr. med. Harald Voepel. Der Facharzt für Urologie mit Weiterbildung zur Speziellen Urologischen Chirurgie ist in der Region kein Unbekannter. Seit 2013 praktizierte er in verantwortlicher Funktion im Klever Nachbarkrankenhaus. Als leitender Oberarzt und Chefarztvertreter war er maßgeblich an der Entwicklung des Fachbereichs beteiligt – Erfahrungen, die er nun in Geldern einbringen möchte. „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, eine so gut etablierte Klinik übernehmen zu können“, betont der Neuzugang auf dem Gesundheitscampus St.-Clemens.

Die Schwerpunkte des 50-Jährigen passen perfekt in das Portfolio der gut etablierten Abteilung. Der neue Chefarzt ist ausgewiesener Experte in der operativen Behandlung von urologischen Tumoren und in der gesamten Endourologie. „Darunter fällt die Behandlung von Nieren-, Blasen- oder Prostataleiden durch natürliche Körperöffnungen ohne chirurgische Schnitte, z. B. als endoskopische Entfernung von Harnsteinen oder transurethrale Resektion bei einer Prostatavergrößerung“, erklärt Voepel. Doch dabei will er es nicht belassen. „Mein Ziel ist es, zeitnah weitere Leistungen in Geldern aufzubauen. Ich denke da zum Beispiel an eine Wiederbelebung der Kinderurologie und eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit den Gynäkologen und Proktologen zur möglichst umfassenden Versorgung inkontinenter Patienten.“

Für den Kaufmännischen Direktor Christoph Weß ist die Verpflichtung des Mediziners ein Glücksgriff. „Wir wissen, dass der scheidende Chefarzt Janusz Dziegielewski eine große Lücke hinterlässt. Nur wenigen Ärzten traue ich zu, diese Leerstelle nicht nur zu füllen, sondern das medizinische Angebot im Sinne unserer Patientinnen und Patienten weiterzuentwickeln. Ich bin sicher, mit Herrn Dr. Voepel die Zukunft der Abteilung gestalten zu können.“

An die Zusammenarbeit mit Janusz Dziegielewski, der sich nach 28 überaus erfolgreichen Jahren in den Ruhestand verabschiedet, denkt Weß dankbar zurück. „Wir verlieren einen leidenschaftlichen Mediziner, dem viele Patienten auch weit über die Kreisgrenzen hinaus ihr Vertrauen schenkten. Ich wünsche ihm für seinen Ruhestand neue spannende Ziele und beste Gesundheit“, sagt Christoph Weß zum Abschied.

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