Ingo Brohl (Foto: privat)
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Moers. Der Moerser CDU-Fraktionsvorsitzende und CDU-Landratskandidat Ingo Brohl stellt sich an die Seite von Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Paul Süßer, dem Fraktionsvorsitzenden der “Freie Bürgerliste Moers (FBM)”. Auch diese fordern, dass es weiterhin ein Abstrichzentrum am Krankenhaus Bethanien geben muss.

Brohl: „Die CDU setzt sich an der Seite von Bürgermeister Christoph Fleischhauer für den Fortbestand des Abstrichzentrums in Moers, am Krankenhaus Bethanien, ein. Wenn der aktuelle Landrat, und in seiner Fortführung der SPD-Landratskandidat, sich hinter Formalismus und der Zuständigkeit der Kassenärztlichen Vereinigung nun noch mehr verschanzen, wird dies der dynamischen Corona-Situation, der Übernahme von Führungsverantwortung und dem Bedürfnis der Bevölkerung in keiner Weise gerecht. Ebenso der Verweis auf die Kapazitäten der ansässigen Hausärzte. Menschen mit anderen Erkrankungen könnten erneut Zurückhaltung beim Arztbesuch üben, was Krankheitsverläufe erschweren könnte. Wenn dies dann noch als Schritt in Richtung Normalität verkauft wird, zeigt dies nur, dass man nicht wie ein Bürgermeister oder aktiver Kommunalpolitiker sich in der tatsächlichen Normalität und tagtäglich im direkten Bürgerkontakt bewegt. Ein funktionierendes, erprobtes System genau jetzt zurückzufahren ist unverantwortlich.  Die SPD-Position ist eine Elfenbeinposition, aber keine die nah am Bürger und an der aktuellen Lage in den Städten und Gemeinden, und ganz konkret in Moers mit sehr dynamischen Corona-Zahlen, ist. Gesundheitsschutz und Krisenmanagement liegen in originärer Kreis-Verantwortung, diese kriegt man auch mit Formalismus nicht weggedrückt. Von Menschen, die in kommunalen Führungspositionen sind oder diese anstreben, darf der Bürger erwarten, dass sie nicht Formalien vorschieben. Führung heißt, Positionen einnehmen und hier, wenn man sich wirklich für nicht formal zuständig betrachtet, gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung den Fortbestand durchzusetzen. Aber diese Position bauen wir dann jetzt eben durch Bürgermeister Fleischhauer und weitere Akteure in Moers alleine auf. Um viel, sicher und schnell zu testen, muss das bestehende, funktionierende System fortgesetzt werden. Es wäre auch fahrlässig sich nicht weiter der mittlerweile weltweit geschätzten Corona-Kompetenz des Krankenhaus Bethanien zu bedienen.“

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