(Foto: privat)
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Moers. „Der Streichelzoo ist Anziehungspunkt für Jung und Alt. Wir wollen dazu beitragen, dass er erhalten bleibt und auch junge Tiere mit aufnimmt“, sagte Sandra Punge, die Vorsitzende des am Sonntag neu gegründeten Fördervereins Moerser Streichelzoo.

16 Gründungsmitglieder haben den Verein am See im Moerser Freizeitpark aus der Taufe gehoben. Sie kamen auf Einladung von Diana Finkele, die unabhängige Bürgermeisterkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, zusammen. Bereits Ende April hatten sich zahlreiche Anhänger des Streichelzoos zu einer Kunstaktion im Gelände versammelt. Sie wollten nach Ende der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort, die dorthin an einen privaten Betreiber verliehenen Moerser Tiere zurückhaben.

Unter Corona-Auflagen war jetzt am Sonntag diese Gründungsversammlung möglich geworden. „Der Streichelzoo stellt ein Kleinod dar. Insbesondere Kinder lieben die Tiere, vom Alpaka bis zum Hängebauchschwein“, sagte Jasmin Baumert, von der Gründungsversammlung zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Otto Laakmann, Ratsherr der Freien Bürgerliste Moers (FBM) verwies auf die positiven Erfahrungen vom Freundeskreis Bettenkamper Meer, dem er derzeit vorsteht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass der Streichelzoo Platz für alte und junge Tiere bieten soll.

Barbara Folkerts, Schriftführerin des neuen Vereins, und Jan Laakmann, künftiger Schatzmeister, bekräftigten, dass sie in Gesprächen mit dem Bürgermeister, dem zuständigen Dezernenten und den Fraktionen des Stadtrats ihre Hilfe und Unterstützung anbieten werden: „Wir wollen mitreden, was mit dem Gelände und dem Streichelzoo selbst geschieht.“ Diana Finkele wünschte dem neuen Verein viel Glück: „Das ist ein Musterbeispiel bürgerschaftlichen Engagements, gelebte kommunale Demokratie.“


Der Vorstand des Vereins besteht aus Sandra Punge als Vorsitzende, Jasmin Baumert als Stellvertreterin, Barbara Folkerts als Schriftführerin, Jan Laakmann als Schatzmeister und Annemarie Küppers-Seiltgen als Beisitzerin. Christina Lantwin und Alica Orlowski prüfen die Kasse des neuen Vereins.

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