(Foto: © St. Augustinus Gruppe)
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Neuss. Besuchsregelungen in Senioreneinrichtungen gelockert

Die Großeltern wieder spontan besuchen und fest umarmen – eine Nähe, die viele Menschen zu Corona-Zeiten schmerzlich vermissen. Da wirken die vom Land NRW beschlossenen Lockerungen zu Besuchen in Senioreneinrichtungen wie ein Lichtblick. Doch bei all der Freude über die überstandene erste Corona-Etappe mahnt die St. Augustinus Gruppe weiterhin zur Vorsicht und setzt auf Abstände und Mund-Nasenschutze – zur Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner.

In den Neusser Einrichtungen Johannes von Gott Haus, Memory Zentrum und Altenheim Immaculata wird empfohlen, ohne Schutz in Form von Mund-Nasen-Masken oder Handhygiene auf körperliche Nähe zu verzichten – selbst wenn das Land NRW diese wieder erlaubt. „Auch wenn wir größtes Verständnis für unsere Bewohner und ihre Angehörigen haben und wissen, dass die Situation nicht leicht ist, steht die Sicherheit der uns anvertrauten Menschen an oberster Stelle“, erklärt Evelyn Klasen, Geschäftsführerin der Seniorenhilfe der St. Augustinus Gruppe. „Mit viel Disziplin und dank der Mitarbeit aller Beteiligten konnten wir einen Corona-Ausbruch in unseren Häusern bisher verhindern – für das Verständnis und verantwortungsvolle Handeln in den vergangenen Wochen und Monaten sind wir sehr dankbar“, so Klasen. Mit der allgemeinen Verfügung des Landes NRW, die ab dem 1. Juli gilt, werden die Besuchszeiten in den Einrichtungen der St. Augustinus Gruppe ausgeweitet und können nach vorheriger Absprache wahrgenommen werden. Die Bewohner können ihre Angehörigen ab sofort auch wieder in ihren Zimmern empfangen – allerdings nur unter Einhaltung aller hygienischen Schutzmaßnahmen. „Wir freuen uns sehr, dass auch bei uns in den Senioreneinrichtungen wieder ein Stückchen Normalität einkehrt, bleiben aber aufmerksam. Das Corona-Virus ist noch immer da und solange werden wir alles uns Mögliche tun, unsere Bewohnerinnen und Bewohner davor zu schützen. Gleichzeitig geht die Verantwortung ein Stück weit auf die Angehörigen und Besucher über. Wir vertrauen bei der Regelung auf die Unterstützung und Kooperation aller, die Vorgaben auch künftig einzuhalten“, so Klasen.

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