(Foto: Beate Lieske)
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Duisburg. Nachdem es in den letzten Wochen zu unfallträchtigen und gefährlichen Situationen mit Elektro-Surfbrettern auf der Sechs-Seen-Platte kam, fordert nun SPD Ratsherr Dieter Lieske sowie die Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske das Verbot des Betriebes von elektrisch betriebenen Surfbrettern. „Sowohl Segler als aber auch Badende berichteten uns von einer ganzen Reihe von gefährlichen Begegnungen in den letzten Wochen“, erläutert Dieter Lieske.

„Der Betrieb von Elektro-Surfbrettern ist in vielen Regionen Deutschlands mit Badeseen wegen der hohen Geschwindigkeiten, die diese erreichen können, aus Sicherheitsgründen verboten“, führt er weiterhin aus. Der Betrieb eines Elektro-Surfbrettes kann aus seiner Sicht mit dem Betrieb eines sog. Wassermotorrades (Jet-Ski) gleich gesetzt werden. Zum Betrieb eines Wassermotorrades benötigt man in der Regel einen Sportbootführerschein. Da darüber hinaus aus Sicherheits- und Umweltschutzgründen der Betrieb von Motorbooten auf der Sechs-Seen-Platte ebenfalls verboten ist, sollte ein solches Verbot konsequent auch für Elektro-Surfbretter ausgesprochen werden. „Bei den hohen Geschwindigkeiten werden langsam fahrende Segler und Badende schnell übersehen, was zu verheerenden Unfällen führen kann.“

Die Nutzungsbestimmungen für die Duisburger Gewässer sind in Nutzungsrichtlinien festgelegt. Der Betrieb von Elektro-Surfbrettern ist derzeit hier nicht explizit geregelt, da es sich um ein neues Fun-Sportgerät handelt. „Hier muss dringend nachgeregelt werden“, fordert auch Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske, SPD, die hierzu bereits mit den Duisburger Ordnungsbehörden im Kontakt ist.

„Die Erholung und die Ruhe Suchenden dürfen an den Seen aus meiner Sicht nicht durch schnell und laut fahrende Wasserfahrzeuge gefährdet/gestört werden“, ergänzt Beate Lieske. Die SPD hofft auf ein schnelles Reagieren der Behörden noch in dieser Sommersaison.

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