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Mülheim. Am frühen Samstagmorgen (4. Juli, gegen 7:10 Uhr) informierte die Bundespolizei ihre Landeskollegen in Mülheim, dass Zeugen drei Männer beobachten würden, von denen zumindest eine Person eine Schusswaffe trage. Im Bereich der Eppinghofer Straße beobachteten die Beamten die Männer zunächst beim Einkauf und bereiteten einen gemeinsamen Zugriff vor.

Als das Trio anschließend den Hauptbahnhof durchquerte und in Richtung Innenstadt lief, griffen die Beamten zu. Im Durchgang zum Mülheimer Forum stoppten sie die Verdächtigen und zwangen sie, sich langsam auf den Boden zu legen. Bei der Durchsuchung eines 26-Jährigen aus Baesweiler fanden die Polizisten eine Schusswaffe. Die Durchsuchung seiner 19- und 23-jährigen Begleiter aus Rüthen und Mülheim an der Ruhr verlief negativ.

Nach Überprüfung ihrer Personalien hätten sie ihren Weg fortsetzen können. Stattdessen pöbelten sie lautstark und ignorierten die polizeiliche Weisung, den Ort zu verlassen. Gemeinsam mit ihrem bewaffneten Begleiter, der in Richtung der Beamten spuckte und die Beamten als Rassisten beschimpfte, nahmen die Polzisten alle Drei in Gewahrsam und transportierten sie in ein Polizeigewahrsam.

Gegen die zugewanderten Männer aus Guinea wird jetzt strafrechtlich ermittelt. (ots)

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