(Foto: Feuerwehr Grevenbroich)
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Grevenbroich. Drei größere Einsätze innerhalb von rund 90 Minuten musste die Feuerwehr Grevenbroich am heutigen Donnerstagnachmittag abarbeiten. Bei einem Zimmerbrand in Wevelinghoven wurden zwei Personen verletzt. Zudem wurde eine Schlange im Keller eines Einfamilienhauses in Barrenstein eingefangen.

Um kurz vor 13 Uhr schrillten auf der Feuerwache in Grevenbroich gleich zweimal hintereinander die Alarmglocken. Zuerst wurden die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache zu einem Einfamilienhaus nach Barrenstein alarmiert. Dort hatten die Bewohner im Keller eine Schlange entdeckt. Noch während die Besatzung sich auf dem Weg zum Fahrzeug machte, alarmierte die Kreisleitstelle in Neuss die Besatzung zu einem Zimmerbrand nach Elsen. Da die Schlange mittlerweile durch die Bewohner gesichert wurde, konnten alle Kräfte der hauptamtlichen Wache zunächst den Einsatz in Elsen wahrnehmen.

Zusammen mit den Einheiten Stadtmitte und Gustorf/Gindorf wurde der gemeldete Zimmerbrand an der Stephanstraße angefahren. Ein alarmierter Feuerwehrmann der Einheit Stadtmitte kam auf dem Weg zu Feuerwache am gemeldeten Brandobjekt vorbei. Da er eine deutliche Verrauchung aus einem Fenster feststellen konnte, hielt er an und klingelte alle Bewohner aus den Wohnungen des Mehrfamilienhauses. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde die Tür der betroffenen Wohnung gewaltsam geöffnet. In der Wohnung wurde angebranntes Essen als Grund für die starke Rauchentwicklung festgestellt. Es befand sich niemand mehr in der Wohnung. Insgesamt waren 16 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Der Einsatzleitwagen und das Hilfeleistungslöschfahrzeug der hauptamtlichen Wache machten sich nach dem Einsatz in Elsen auf den Weg nach Barrenstein. Dort konnte die bereits gesicherte Schlange abgeholt werden. Die rund 20 Zentimeter lange Ringelnatter wird im Laufe des Tages an einen Schlangenexperten übergeben.

Zu einem weiteren Zimmerbrand wurden die Einheiten dann gegen 14.30 Uhr zur Rhenaniastraße nach Wevelinghoven alarmiert. Die Besatzung eines Streifenwagens hatte in einer Wohnung ein Feuer sowie eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits gelöscht. Es wurden umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Ein Notarzt behandelte zwei Personen, die Rauchgase eingeatmet hatten. “Beide Personen wurden verletzt und mussten in Krankenhäusern behandelt werden”, sagt Einsatzleiter Detlev Schwerdtner. Rund 20 Einsatzkräfte aus Kapellen und der hauptamtlichen Wache waren im Einsatz. (ots)

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