v.l. Christian Voigt und Otto Laakmann von der FBM (Fotos: privat)
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Moers. Absolutes Unverständnis zeigt Christian Voigt, Vorsitzender der Wählervereinigung „Freie Bürgerliste Moers (FBM)”, über die Zerstörung von Figuren der öffentlichen Ausstellungen der Alltagsmenschen zunächst in Rheinberg und jetzt in Moers. „Vandalismus ist eine Straftat und Missachtung des Eigentums anderer. Vandalismus gegen Kunst stellt für mich zudem die Verletzung des kulturellen Ausdrucks und der Meinungsfreiheit dar“, teilt Voigt mit.

Die Zerstörung von 2m hohen Betonfiguren ist für Voigt kein „Dummer Jungenstreich“. Auch für die Künstlerin Christel Lechner sieht Voigt die Aufklärung der Straftaten für den Erhalt ihres künstlerischen Schaffens als notwendig an. „Es ist paradox, während des Lockdowns wurde nach Abwechslung durch Kulturangebote geschrien und jetzt werden welche mutwillig zerstört.“ Gleichzeitig warnt Voigt vor harten „law and order-Rufen“. „Die Bürgerschaft muss gemeinsam signalisieren, dass sie Straftaten gegen die künstlerische Freiheit als Angriff auf eine demokratische, vielfältige und weltoffene Stadtgesellschaft nicht akzeptieren kann“, erklärt Voigt, der mit dem FBM-Vorstand aber auch allen interessierten Moerserinnen und Moersern, sowie Institutionen, Vereinen, Verbänden und Parteien ein Zeichen für die künstlerische Freiheit als Grundstein der Demokratie setzen möchte.

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