(Foto: privat)

Neuss. Landtagsabgeordneter Dr. Jörg Geerlings (CDU) nutzt privat gerne das Angebot der Neusser Gastronomie. Jetzt traf er Alexander Bliersbach, Wirt des Drusushofes, in dienstlicher Mission, um mit ihm ins Gespräch über die aktuelle Situation in der Gastronomie zu kommen, die es in der Krise besonders hart getroffen hat.

Nach der pandemiebedingten Schließung von Restaurants, Kneipen und Bars können seit einigen Wochen die Neusser Gastronomen ihre Gäste – unter Einhaltung der Hygienebestimmungen – wieder bewirten. Alexander Bliersbach freut sich, dass in seinem Drusushof wieder Leben ist: „Es war bedrückend, während des Lockdowns in den kalten, dunklen und stillen Drusushof zu kommen. Ich war froh, als es endlich wieder losging. Um unter den aktuellen Bedingungen erfolgreich zu sein, muss man seine Kreativität spielen lassen.“ So hat er seine Terrasse ausgeweitet, eine Cocktailbar im Drusus1 eingerichtet und sorgt auf dem Hamtorplatz gemeinsam mit dem Hamtorkrug für Strandgefühle. Aber auch langfristig hat er noch viele Pläne für das Traditionslokal. So wird die Nachhaltigkeit künftig in seinem Betrieb eine große Rolle spielen.

In der Krise hatte CDU-Bürgermeisterkandidat Jan-Philipp Büchler den Anstoß für die Gründung von „neussvereint“, dem Verein zur Rettung der Neusser Gastronomie, gegeben. Dieser Verein kann aber in Zukunft noch viel mehr. Schließlich bietet der Zusammenschluss zahlreicher Gastronomen die Möglichkeit, zusammen aktiv zu werden. „Neuss hat mit „neussvereint“ einen neuen Akteur, der mit der Stadt gemeinsam zum Beispiel die Attraktivität unserer Stadtfeste durch vielfältige kulinarische Angebote aufwerten kann. Als Aktionspartner kann ich mir „neussvereint“ auch bei anderen städtischen Veranstaltungen vorstellen“, denkt Geerlings in die Zukunft. „Wichtig ist es vor allem, das vielfältige und gute gastronomische Angebot in Neuss zu erhalten und zu unterstützen. Denn die Gastronomie ist das Gesicht der Stadt und macht sie lebendig.“ So könne beispielsweise die Außenfläche für Gastronomiebetriebe ausgeweitet werden, ohne dass dafür zusätzliche Entgelte seitens der Stadt erhoben werden. Davon hätten alle etwas.

Jörg Geerlings geht während der Sommermonate auf Sommertour. Er nutzt die Sommerpause dazu, verschiedene Unternehmen, Vereine, Verbände und Einrichtungen zu besuchen sowie an vielen Orten mit den Neusserinnen und Neussern ins Gespräch zu kommen.

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