Corona-Warn-App (Symbolbild)

Oberhausen. Die Corona-Warn-App, die im letzten Monat von der Bundesregierung vorgestellt wurde, ist nach aktuellem Stand bereits rd. 16 Mio. Mal heruntergeladen worden. Inzwischen hat sich erstmals beim Oberhausener Gesundheitsamt eine Person gemeldet, die über diese App auf ein „erhöhtes Risiko“ hingewiesen wurde. Für diese Person wird zwar keine Quarantäne angeordnet, sie wird beraten und ihr wird auf freiwilliger Basis ein Corona-Test empfohlen. Die Kosten dafür werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

„Auf Grund der hohen Datenschutzanforderungen kann das Gesundheitsamt Oberhausen zwar nicht beurteilen, wie viele der Oberhausener Bürgerinnen und Bürger die App mittlerweile auf ihrem Smartphone nutzen, doch wäre es wünschenswert, wenn es möglichst viele wären. Denn damit könnte die Gefahr einer massenweisen Ausbreitung des Virus in Oberhausen deutlich verringert werden“, so Dr. Henning Karbach, Amtsarzt und Leiter des Bereiches Gesundheit.

Der Umgang mit der App ist eigentlich ganz einfach: die grüne Farbe in der App bedeutet, dass ein „niedriges Risiko“ für einen Kontakt zu einer positiv getesteten Person vorliegt. Wird „rot“ angezeigt, besteht ein „erhöhtes Risiko“ für solch einen Kontakt.

Für diesen Fall wird dringend empfohlen, sich mit dem Gesundheitsamt dem Hausarzt oder der Hausärztin in Verbindung zu setzen. Das Gesundheitsamt bietet in diesen Fällen eine vertrauliche Beratung und in der Regel auch einen Corona-Test an. Der Abstrich erfolgt dann zeitnah an der Drive-In-Station, unter bestimmten Voraussetzungen würde ein mobiles Team aber auch zu Hause abstreichen. Weitere Infos zur Corona-Warn-App erteilt das Gesundheitsamt unter den Rufnummern 825-2517 und 825-2541.

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