Der Spendenscheck der Prinzengarde, die gut gefüllte Maulwurf-Spardose und mehrere „gewichtige“ Schecks ergaben die stolze Summe von 3000,22 Euro - Minister Frank Schreiber, Ministerin Jessica Jaspers, das Prinzenpaar Dirk I. und Marita I. Mosinski  sowie die Minister Torsten Rogge und  Minister Oliver Pauw (v.li.) brachten jetzt die in der Session gesammelten Spenden zu Anja Claus, Leitung stups-KINDERZENTRUM (2.v.re.) (Foto: DRK-Schwesternschaft Krefeld)
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Krefeld. Sie waren sichtlich froh, dass sie mit diesem Ergebnis kommen konnten: Der Krefelder Ex-Karnevalsprinz Dirk I. und Ex-Karnevalsprinzessin Marita I. Mosinski brachten jetzt mit vier Ministern aus ihrem Kabinett ihre Spende in das stups-KINDERZENTRUM der DRK-Schwesternschaft Krefeld – die stolze Summe von 3000,22 Euro.

Während ihrer Session 2019/2020 hatte das Prinzenpaar darum gebeten, bei Aufzügen und Empfängen auf Geschenke zu verzichten und für das Kinderzentrum eine Geldspende zu geben. „Wo immer wir den Zweck darstellten, wurden wir sofort unterstützt“, freute sich der Prinz. So war es gelungen, die Maulwurf-Spardose aus der Tombola der Westgarde gut zu füllen und weitere Schecks mitzubringen. Um die Summe vor dem Komma glatt zu machen, hatte das Prinzenpaar auch selbst einen Beitrag geleistet.

Prinz Dirk I. war selbst zum zweiten Mal im stups-KINDERZENTRUM: Am Mittwoch vor Altweiber waren er und die Prinzessin zum Besuch in das Kinder- und Jugendhospiz gekommen. Dabei hatten sie selbst im großen Gemeinschaftsraum erleben können, wie die Kinder betreut werden und dass es vor allem darum gehe, miteinander Spaß und eine gute Zeit zu haben. „Das war eine beeindruckende Erfahrung für uns“, so das Prinzenpaar.

Zur Spendenübergabe an Anja Claus (Leitung stups-KINDERZENTRUM) hatte er den größten Teil seines jecken Kabinetts mitgebracht, um ihnen die Arbeit zu zeigen. Anja Claus erklärte den Besuchern auf der großen Terrasse des Hauses, welche Möglichkeiten es gibt, über die Hospiz-Arbeit Familien mit schwersterkrankten Kindern zu helfen und Kindern, Eltern sowie Geschwisterkindern die Situation etwas zu erleichtern. Sie schilderte auch, dass und warum das deutsche Hospizgesetz vorsieht, dass 5 Prozent der Kosten über Spenden aus bürgerschaftlichem Engagement gedeckt werden müssen. „Daher sind wir für Ihre Unterstützung sehr dankbar. Es ist eine große Hilfe“, so Anja Claus. Sie kündigte an, dass ein Teil des Geldes in Lautsprecher für das Wohnzimmer investiert werde – „da haben wir bei Ihrem Aufzug und Liedervortrag ja ein Problem festgestellt.“

Bedingt durch die Corona-Vorsichtsmaßnahmen fand die Spendenübergabe im Freien statt, aber es wurde geplant, noch einmal eine Besichtigung zu machen, sobald es die Hygiene-Vorschriften zulassen.

InfoKlick: www.drk-schwesternschaft-kr.de

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