Die Men in Blue (Foto: Danny Chitanta)
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Essen. Auch der American Football in Deutschland wurde und wird von der Corona-Pandemie massiv beeinflusst. Verbandsseitig ist es unverändert die große Herausforderung, die stark auseinander driftenden Interessen der 32 Teams der GFL und GFL zusammen zu führen. Auf der einen Seite stehen Vereine, die aus wirtschaftlichen, sportlichen Unwegbarkeiten oder gesundheitlichen Bedenken in der Saison nicht antreten können und ihren Verzicht auf eine Teilnahme erklären müssen. Auf der anderen Seite stehen Vereine, deren Spieler gerne in diesem Jahr noch antreten möchten, sofern es von den Rahmenbedingungen möglich ist.

Die Assindia Cardinals würden gerne – wie die anderen GFL 2 Teams aus der Umgebung – noch ein paar Matches bestreiten. Der Plan, gemeinsam mit Düsseldorf, Langenfeld und Solingen ab Anfang September eine regionale GFL 2 Gruppe zu bilden, besteht für die Essener Footballer nach wie vor.

„Wir beobachten die Entwicklung sehr aufmerksam und hoffen, dass sich die Rahmenbedingungen noch verbessern, denn aktuell ist aufgrund der Beschränkung auf eine Gruppengröße von 30 Personen der Trainingsbetrieb nur eingeschränkt und Spielbetrieb überhaupt nicht möglich. Wenn sich rund 75% der Spieler dafür aussprechen, sofern es erlaubt und möglich ist, in den Spielbetrieb zu gehen, dann sind wir dem Mitgliedervotum verpflichtet. Die aktuelle Trainingsbeteiligung zeigt auch, dass der Wunsch vorhanden ist. Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass in den kommenden Wochen der Punkt erreicht ist, an dem es unmöglich wird, die Planungen in die Praxis noch umsetzen zu können“ erläutert Cardinals Präsident Wilfried Ziegler.

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