Die Polizei sucht den rechtmäßigen Eigentümer des silbernen Damenrades. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Kaarst entgegen (Telefon 02131 3000) (Foto: Polizei)
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Korschenbroich. Am Wochenende ging der Polizei in Korschenbroich ein Verdächtiger ins Netz, der versucht haben soll, mehrere Fahrräder zu entwenden.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (25./26.7.), gegen 02:25 Uhr, erhielt die Polizei von einem aufmerksamen Zeugen den Hinweis, dass ein Unbekannter am Bahnhof Korschenbroich versuche, mehrere Fahrräder zu entwenden. Der Anrufer konnte eine Personenbeschreibung abgeben.

Die eingesetzten Beamten fanden zwei aufgebrochene Damenfahrräder, die offenbar für den Abtransport bereitgestellt waren. Des Weiteren kontrollierten sie am Bahnhof einen 27-Jährigen, auf den die Beschreibung des Zeugen zutraf. Der verdächtige Korschenbroicher war stark alkoholisiert und bestritt, etwas mit dem versuchten Fahrraddiebstahl zu tun zu haben. An einem der Bikes fanden die Ordnungshüter jedoch persönliche Gegenstände des Verdächtigen. Zudem zeugen aufgebrochene Schlösser von der Arbeit des mutmaßlichen Fahrraddiebes.

Die Polizei stellte die beiden Damenfahrräder sicher und fragt, wer Angaben zu den rechtmäßigen Eigentümern machen kann. Es handelt sich zum einen um ein silbernes Damenrad mit der Aufschrift “Outdoor” und zum anderen um ein schwarzes Damenrad ohne Aufschrift. Die abgebildeten Räder waren am Korschenbroicher Bahnhof abgestellt. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 23 unter der Rufnummer 02131/3000 entgegen.

Der Korschenbroicher wird sich nunmehr einem Ermittlungsverfahren wegen versuchten Fahrraddiebstahls stellen müssen.

Dieser Sachverhalt zeigt, wie wichtig aufmerksame Zeugen sind. Die Polizei geht mit zivilen und uniformierten Kräften gegen Eigentumsdelikte vor; doch sie kann nicht überall sein. Aufmerksame Zeugen hingegen gibt es fast überall. Wählen Sie (wie im vorliegenden Fall) sofort den Notruf 110 und schildern Ihre Beobachtungen möglichst genau. Niemand muss sich hierbei selbst in Gefahr bringen; es ist völlig ausreichend, das Geschehen aus sicherer Entfernung zu schildern. (ots)

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