(Foto: © Ferdi Seidelt)
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Duisburg. Neue Ideen braucht die Wand! Es ist nicht zu glauben, was aus einem unscheinbaren Gebäude mit Farbe gemacht werden kann! Ab sofort zeigt sich das Pumpenhäuschen der Wirtschaftsbetriebe in Rumeln als visualisierte Ode an Ludwig van Beethoven. Wie das?

Anfang des Jahres faszinierte die Schlagzeile „Wir feiern mit Bonn und der ganzen Welt den 250. Geburtstag von Beethoven!“ auch Ute Schramke im Rathaus Rheinhausen. Sie schlug der Bezirkspolitik eine Beethoven-Party in der gleichnamigen Straße in Rheinhausen vor. Ferdi Seidelt (CDU) mahnte, die Beethovenstraße in Rumeln-Kaldenhausen nicht zu vergessen. Entwickelt wurden sodann zwei Konzepte, eines unter der Federführung des Bezirksrathauses und eines unter der Verantwortung des Runden Tisches Rumeln-Kaldenhausen. Die aufkommende Corona-Pandemie machte alle Bemühungen zunichte. War es das? Den Duisburger Beitrag für den Beethoven-Jubel wegen höherer Gewalt einfach ausfallen lassen?

Schnell fanden die Rathaus-Verantwortlichen eine größere Wandfläche an einem Stadtwerke-Gebäude in der Rheinhauser Beethovenstraße – ein Graffiti von Marten Dalimot war umgehend ausgemachte Sache. Auf Anregung der CDU Rumeln-Kaldenhausen schlug Ferdi Seidelt das Pumpenhäuschen der Wirtschaftsbetriebe in Rumeln vor – und brachte mit Mark Roberz („Mr. Graffiti“) gleich einen renommierten Wandgestalter mit. Beide Projekte werden durch Mittel zur Pflege des Ortsbildes finanziert.

Teil eins des Rheinhauser Beethoven-Beitrages ist also vollbracht. Das Gesamtkunstwerk wird seine ganze Schönheit entfalten, wenn die Schonzeit für Baum- und Heckenschnitt vorbei ist und das das Gebäude umgebende Grün zurückgeschnitten werden kann. Für die Delegation der CDU Rumeln-Kaldenhausen, die das taufrische Roberz-Opus inspizierte, meint Ratsfrau Iris Seligmann-Pfennings: „Eine genialer Augenschmaus für alle Sinne und eine Ode ,An die Freude’.“

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