Symbolfoto
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Duisburg. Gegen 18:45 Uhr meldete eine Anruferin, dass sie einen Schwimmer im Bereich Friemersheim (Höhe Rheinarm Roos) beobachtet. Dieser durchschwimme den Rhein in Richtung Ehingen und sie habe ihn dann aus den Augen verloren.

40 Einsatzkräfte von mehreren Wachen rückten aus, u.a der Rettungshubschrauber Christoph 9, das Feuerlöschboot sowie Kräfte vom DLRG, um im Rhein nach dem Schwimmer zu suchen. Zudem suchte die Werkfeuerwehr von Krupp-Mannesmann ihre Rheinanlagen am Werk ab. Ein Angler am Rheinufer bestätigte, dass eine Person im Laufe des Tages mehrfach den Rhein durchschwommen habe. Trotz intensiver Suche konnte keine Person gefunden werden, so dass der Einsatz letztlich ergebnislos abgebrochen wurde.

Wir möchten als Feuerwehr eindringlich darauf hinweisen, dass das Schwimmen im Rhein lebensgefährlich ist. Strömung, Strudel und Schifffahrt stellen unkalkulierbare Risiken dar!! Schon das Betreten flacher Rheinabschnitte, z.B. im Buhnenbereich, ist gefährlich. Selbst in geringer Wassertiefe können Personen und Tiere von der Strömung bzw. dem Sog von Schiffen mitgerissen werden.

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