Oberbürgermeister Thomas Geisel ist am Dienstag, 4. August, einer Einladung von Rabbiner Chaim Barkahn gefolgt und hat das Düsseldorfer Chabad-Zentrum besucht (Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer)
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Düsseldorf. Oberbürgermeister Thomas Geisel hat am Dienstag, 4. August, das Chabad-Zentrum Düsseldorf besucht. Er folgte damit einer Einladung von Rabbiner Chaim Barkahn. Im Rahmen des Besuches präsentierte Rabbiner Barkahn unter anderem eine Sprachlerngruppe von Seniorinnen sowie eine Gruppe von Kindern, die derzeit am Ferienangebot des Zentrums teilnehmen. Als Dank für die gute Zusammenarbeit überreichte das Zentrum dem Oberbürgermeister das “Buch der Psalmen” mit einer persönlichen Widmung.

“Es war ein schöner Besuch unter Freunden. Das Chabad-Zentrum ist ein lebendiger Ort der Spiritualität und der Bildung. Auch von dem schönen Ferienprogramm für Kinder konnte ich mir vor Ort ein Bild machen. Es ist schön, dass das Zentrum sich in Düsseldorf so gut entwickelt”, sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel am Rande seines Besuchs.

Chabad-Lubawitsch ist eine chassidische Gruppierung innerhalb des orthodoxen Judentums, die von Rabbi Schneur Salman von Ljadi im späten 18. Jahrhundert begründet wurde. Anhänger der Bewegung werden als Lubawitscher- oder Chabad‑Chassidim bezeichnet. Das Wort Chabad ist ein hebräisches Akronym für die drei intellektuellen Fähigkeiten: Chochma-Weisheit, Bina-Verstehen und Da’at-Wissen. Lubawitsch ist der Name einer Stadt in Weißrussland. Dort hatte die Bewegung über ein Jahrhundert ihren Sitz. Das Wort Lubawitsch bedeutet im Russischen “Stadt der Bruderliebe”. Der Name drückt die Verantwortung und Nächstenliebe aus, die durch die Chabad-Philosophie jedem Juden erwiesen wird.

Das 2007 erbaute Düsseldorfer Chabad-Zentrum in der Bankstraße 71 ist eines von 14 Zentren in Deutschland. Insgesamt ist Chabad-Lubawitsch mit seinen Institutionen in rund 70 Ländern vertreten.

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