(Fotos: Polizei)

Essen. Der Verkehrsdienst der Polizei Essen hat vergangene Woche eine intensive Kontrolle im Umfeld eines Paketdepots durchgeführt und dabei erhebliche Mängel festgestellt – kaum ein Fahrzeug ging ohne Verstöße durch die Prüfung.

Insgesamt wurden 20 Fahrzeuge kontrolliert, dabei ging es unter anderem um Ladungssicherung, Gefahrgut- und Ausrüstungsvorschriften sowie um Sozialvorschriften – in 17 Fällen wurden Mängel gerügt.

Davon wurden 10 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben, in 8 Fällen wurde gegen Sozialvorschriften verstoßen (das Fahrtenbuch wurde beispielsweise nicht ordnungsgemäß geführt oder befand sich nicht im Fahrzeug), zwei Mal wurden Anzeigen wegen sonstiger Verstöße gefertigt (in einem Fall war ein vorderer Reifen bis auf die Karkasse abgefahren). Außerdem schrieben die Beamten 2 Gefahrgutanzeigen – hier war vor allem die Ladung nicht oder nur mangelhaft gesichert worden. Des Weiteren wurden 2 Anzeigen wegen Verkehrsvergehen geschrieben und 3 Verwarnungsgelder erhoben.

Der Verkehrsdienst will künftig Kontrollen dieser Art in regelmäßigen Abständen durchführen. Gerade in Corona-Zeiten haben Paketdienste mehr zu tun, da viele Menschen sich Waren zustellen lassen, statt sie vor Ort zu kaufen – umso wichtiger ist es auf die notwendige Sicherheit zu achten. (ots)

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