Dirk Kalweit, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion (Foto: privat)
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Essen. Verabredetes Vorgehen ist der richtige Weg

Für die CDU-Fraktion steht außer Frage, dass auch in Zukunft im Essener Norden eine verlässliche Gesundheitsversorgung vorhanden sein muss. Um dieser Position Nachdruck zu verleihen, hat die CDU den Aufsichtsrat der Contilia GmbH angeschrieben.

Hierzu erklärt Dirk Kalweit, stellvertretender Vorsitzender und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Im vergangenen Monat haben sich die CDU-Fraktion und der CDU-Kreisverband gemeinsam mit einem Brief an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Contilia GmbH gewandt. In diesem Schreiben haben wir den Aufsichtsrat eindringlich darum gebeten, den Beschluss zur Schließung des Marienhospitals und des St. Vincenz Krankenhauses noch einmal kritisch zu überdenken und die Geschäftsführung der Contilia GmbH zu beauftragen, ein neues, tragfähiges Konzept für eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung im Essener Norden auszuarbeiten.

Zu unserem Bedauern hat uns der Aufsichtsrat der Contilia GmbH auf unser Schreiben mitgeteilt, dass man an den Schließungsplänen festhalten wolle. Diese Antwort ist für uns alles andere als zufriedenstellend. Am Montag dieser Woche fand auf Einladung von Oberbürgermeister Thomas Kufen ein Treffen mit den Geschäftsführern der vier Essener Klinikverbünde statt, um gemeinsam mögliche Lösungen für die Gesundheitsversorgung im Essener Norden zu besprechen.

Ab Ende August sollen die genauen Bedarfe zur gesundheitlichen Versorgung in einem Workshop unter der externen Moderation der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen analysiert und mögliche Lösungsszenarien für den Essener Norden entwickelt werden. Als CDU-Fraktion haben wir großes Vertrauen in den angestoßenen Prozess. In einem ersten Schritt, unmittelbar nach Bekanntwerden der Pläne der Contilia GmbH, hatte Thomas Kufen bereits die Initiative ergriffen und mit mehreren ‚Runden Tischen‘ alle relevanten Akteure in den betroffenen Stadtteilen zusammengeführt. Die CDU-Fraktion wird sich weiterhin für eine verlässliche Gesundheitsvorsorge, sowohl in der ambulanten wie auch in der stationären Behandlung, im Essener Norden einsetzen.“

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