Symbolfoto Tauchpumpen und Stromversorgung
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Neuss. Innerhalb der vergangenen 24 Std. von Dienstag (11.08.2020) 07.00 Uhr bis Mittwoch (12.08.2020) 07.00 Uhr ist die Feuerwehr Neuss zu insgesamt 63 Einsätzen alarmiert worden.

Bei sechs Feuermeldungen unterschiedlichster Art waren zum Teil mehrere Löschzüge gefordert. In zwei Fällen fiel die Einsatzzeit genau in die Zeit des Gewitters und somit in die einsatzreichste Zeit des gestrigen Tages.

Im Bereich der Hilfeleistungen sind Einsatzkräfte in sechs Fällen tätig geworden. Hierbei waren von einem Verkehrsunfall auf der BAB 57 bis hin zur Personenrettung mit Hilfe einer Drehleiter viele unterschiedliche Einsatzlagen im Stadtgebiet zu bewältigen.

Ein Großteil der Einsätze waren “Wasserschäden” in Form von vollgelaufenen Kellern und Souterrain-Wohnungen, die unterhalb des Straßen- und Kanalniveaus lagen. Zwischen 21.33 Uhr und 00.06 Uhr sind insgesamt 51 Wassereinsätze gemeldet und abgearbeitet worden. Diese beschränkten sich fast ausschließlich auf den Bereich der nördlichen Furth. Die Anzahl der Einsätze kann sich unter Umständen noch leicht erhöhen, weil situationsbedingt Einsatzkräfte spontan geholfen haben.

Als umfangreichste Einsatzstelle stellte sich eine Industrieanlage im Barbaraviertel dar, hier musste unter Beachtung des Umweltschutzes mit zahlreichen Behältern gearbeitet werden, da das belastete Pumpwasser nicht in die Kanalisation gelangen durfte.

In der Zeit von 21.30 Uhr bis ca. 02.00 Uhr sind sieben Löschzüge mit einer Vielzahl von Fahrzeugen im Einsatz gewesen. Durch eine frühzeitige Alarmierung in Verbindung mit Reserven war der Grundschutz für das Neusser Stadtgebiet über die gesamte Dauer sichergestellt. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine verletzten Personen zu verzeichnen. (ots)

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