(Foto: privat)

Niederkrüchten. Die Landratskandidatin der SPD besuchte Niederkrüchten und verschaffte sich persönlich ein Bild über die anstehenden Entwicklungen in Niederkrüchten. Gemeinsam mit Teilen der örtlichen SPD, darunter der Ortsvereinsvorsitzende Marco Goertz und der Fraktionsvorsitzende Wilhelm Mankau hat sie sich auf den Weg gemacht. Im Vordergrund des Besuches standen Themen die unmittelbar im Zusammenhang mit den Aufgaben des Kreises stehen.

Das Gelände des ehemaligen Flughafens in Elmpt soll zukünftig eine neue Nutzung erhalten. Der vorhandene Golfplatz auf dem Gelände ist heute das Zuhause des „Europäische Golfclub Elmpter Wald e.V. Dieser wunderschöne Golfplatz soll auch für die fernere Zukunft erhalten bleiben. Ein großer Teil der Fläche wird der Natur zurückgegeben. Unter dem Motto „ Grün bleibt Grün“.

Auf dem insgesamt 870ha großen Gelände ist ein 150ha großes Gewerbe- und Industriegebiet geplant. Um die Entwicklung voranzutreiben haben der Kreis Viersen und die Gemeinde Niederkrüchten die Entwicklungsgesellschaft „Energie- und Gewerbepark Elmpt“ mbH (EGE) gegründet. In dieser Gesellschaft arbeiten der Kreis Viersen und die Gemeinde Niederkrüchten intensiv zusammen.

Im Gespräch sprach sich Annalena Rönsberg für die Fortsetzung und weitere Intensivierung der Zusammenarbeit von Kreis und Gemeinde aus. Das Projekt „Energie- und Gewerbepark Elmpt“ hat höchste Bedeutung für die Entwicklung der Gemeinde und des Kreises. An dieser Stelle können sehr viele Arbeitsplätze mit unterschiedlichsten Qualifikationsprofilen entstehen. Davon profitiert der gesamte Kreis Viersen.

Weiter werden auf der Fläche 7 neue Windkraftanlagen sowie Photovoltaik entstehen. Die Gemeinde Niederkrüchten hat den Masterplan Wohnen erstellt und verabschiedet. Wesentlicher Inhalt ist die Einschätzung des zukünftig benötigten Wohnraums in der Gemeinde. Es werden zirka 1000 zusätzlich Wohnungen benötigt um den Demographischen Wandel und dem Bedarf für die Beschäftigten im neuen Gewerbegebiet Rechnung zu tragen, so die Einschätzung. Die im Rahmen der Landesplanung bisher vorgesehen Baulandflächen reichen dazu nicht aus. Unterstützt von Bernd Bedronka – Mitglied der SPD-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf – deutet sich aber eine Verbesserung ab. Zusätzliche Baulandflächen scheinen grundsätzlich möglich. Auch hier will Annalena Rönsberg sich für Niederkrüchten einsetzen.

Im Rahmen des Landschaftsplans “Grenzwald/Schwalm” verfolgt die Gemeinde Niederkrüchten den Erhalt des zusammenhängenden Waldbestandes und der Waldumbau zu klimastabilen Laubwald- und Mischwaldstrukturen sowie die Entwicklung der Biotopverbundflächen in einem Abgrabungsbereich nahe der niederländischen Grenze. Der Biotopverbund insgesamt soll die Naturschutzgebiete „Lüsekamp, Boschbeek“ mit dem „Elmpter Schwalmbruch“ und dem „Brachter Wald“ verbinden. Das entstehende Naturschutzgebiet wird dann eine Fläche von ca. 350 Hektar umfassen. Dies wurde bereits an den Kreis Viersen angetragen.

Auch an dieser Stelle signalisiert Annalena Rönsberg grundsätzlich Unterstützung. Es handelt sich aber um eine sehr spezielle Fragestellung. Ein Abgleich mit dem Regionalplan als Landschaftsrahmenplan ist notwendig. Die Anliegen aus Niederkrüchten sind bei ihr angekommen. Was machbar ist, darum werde sie sich kümmern, so Annalena.

Die Gemeinde Niederkrüchten verfügt über ein Radwegekonzept. In diesem Konzept sind auch Maßnahmen gelistet, die in der Zuständigkeit des Kreises fallen. Hier wünscht sich die SPD-Niederkrüchten eine, mit der örtlichen Verwaltung, abgestimmte zügige Umsetzung.

Der Aus- und Umbau von Radfahrstrecken zu sicheren Radverkehrswegen ist unser gemeinsames Anliegen, so Annalena Rönsberg. Sie werde sich um das Thema kümmern.

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