„Das ist gelebte Kreisgemeinschaft“: Kreisbrandmeister Norbert Lange dankte den Feuerwehrkräften nach den zahlreichen Einsätzen in der vergangenen Woche (Foto: Rhein-Kreis Neuss)
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Rhein-Kreis Neuss. Der Rhein-Kreis Neuss ist jetzt drei Mal von Unwettern mit Starkregen getroffen worden. Die Feuerwehren in Kaarst und Neuss mussten zudem Brandeinsätze größeren Umfangs bewältigen. Besonders am Dienstag (113 Feuerwehreinsätze), Donnerstag (298) und Samstag (409) vergangener Woche waren die Feuerwehrleute durch das hohe Einsatzaufkommen sehr belastet. Die Mitarbeiter in der Kreisleitstelle hatten an diesen drei Tagen insgesamt über 2500 Einsätze zu disponieren.

„Aufgrund der hohen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit beziehungsweise Schwüle stellten die Einsätze physisch eine hohe Belastung dar“, betonte Kreisbrandmeister Norbert Lange. „Nur durch den besonderen Einsatz aller Beteiligten war es möglich, die Flächenlagen abzuarbeiten und möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern schnelle Hilfe zu leisten. Hierfür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, die durch ihren persönlichen Einsatz diese besondere Leistung möglich gemacht haben“, so Lange.

Besonders erwähnt der Kreisbrandmeister die schnelle Hilfe der Feuerwehren der Kommunen im Rhein-Kreis Neuss untereinander. Bereits ohne vorgegebene Organisationsform hatten Feuerwehren, die Kräfte und Einsatzmittel zur Verfügung stellen konnten, diese in den Städten angeboten, die eine besondere Häufung von Einsätzen zu verzeichnen hatten. „Das ist gelebte Kreisgemeinschaft“, urteilt Lange.

Der Rettungsdienst hat bei mehreren Einsätzen den Eigenschutz der Feuerwehrleute sichergestellt, und die Hilfsorganisationen sorgten für die Versorgung der Einsatzkräfte. Außerdem unterstützten Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks die Feuerwehr bei der Abarbeitung der Vielzahl von Einsätzen. Fünf Feuerwehrangehörige wurden bei den Unwetter-Einsätzen leicht verletzt.

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