Christian Schimanski (Foto: MARO)

Straelen. Aus Sicht der Freien Wähler – Bürger für Straelen ist Straelener Wirtschaftsförderung in der Pflicht, neue Ideen zu entwickeln, um sich im Wettbewerb mit den umliegenden Kommunen zu behaupten, denn in den letzten Jahren sind Kommunen wie Geldern, Wachtendonk und Kempen an Straelen herangekommen oder bereits an uns vorbeigezogen.

Dabei muss es das oberste Ziel sein, die Attraktivität der Straelener Innenstadt weiter zu erhöhen. Hier gibt es eine ganze Reihe von Ansatzpunkten, die die Freien Wähler verfolgen.

So könnte der Wochenmarkt nicht nur auf einen anderen, umsatzstärkeren Wochentag verschoben werden, sondern über den Marktplatz hinaus ausgedehnt werden, um die Innenstadt und den Einzelhandel insgesamt zu stärken. Beispielsweise könnte der Wochenmarkt im gleichen Atemzug zu einem Bauernmarkt ausgeweitet werden.

Darüber hinaus benötigen wir als Stadt Straelen ein aktives Leerstandsmanagement, welches die Eigentümer der Immobilien mit Interessenten zusammenbringt und dabei muss es sich nicht immer nur um Einzelhandel handeln. Warum nicht mal darüber nachdenken, ob es auch alternative Nutzungsmöglichkeiten, wie z.B. Co-Working Spaces (Mietbüros), Mikroappartements oder ein Gründerzentrum gibt. Corona hat gezeigt, dass nicht jeder die Möglichkeit eines Arbeitszimmers zu Hause hat und eine Garage wie Steve Jobs, um eine Firma zu gründen.

„Wenn wir uns nicht aktiv um die Leerstände kümmern, stirbt die Innenstadt aus oder sie entwickelt sich zu B- oder CLage“, so Christian Schimanski als Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus. Aber auch in anderen Bereich liegt noch viel Arbeit vor uns, so die Freien Wähler – Bürger für Straelen weiter.

Zwar wirbt Straelen mit dem Slogan „Alles im grünen Bereich“, jedoch liegt die Waldfläche weit unter dem Landesdurchschnitt. Die Straelener Politik hat sich in ihrem Leitbild verpflichtet, diese Waldfläche auszuweiten. Wir als Freie Wähler wollen dieser Selbstverpflichtung nachkommen, Brachflächen mit Wald und Streuobstwiesen aufforsten und so Straelen für den Tourismus noch attraktiver machen. In einer Gegend, die bei Radfahrern und Wanderern touristisch sehr beliebt ist, darf der Aspekt des Landschaftsbildes nie außer Acht gelassen werden.

Deswegen muss auch der Ausbau von Rad- und Wanderwegen in und um Straelen weiter vorangetrieben werden, um Lücken im Radwegenetz zu schließen und um interessante Strecken zu erweitern. Als Beispiel sei hier die Maasstraße zwischen Auwel-Holt und Dammerbruch genannt.

Die Wirtschaftsförderung muss den Tourismus auch dadurch stärken und unterstützen, indem sie eine Plattform errichtet, über die Privatleute günstige Übernachtungen (Bett & Bike oder Bed & Breakfast) anbieten können. Das Angebot an privaten Übernachtungen in und um Straelen ist aus Sicht der Freien Wähler noch lange nicht ausgeschöpft. Und die Kaufkraft dieser Touristen hat ein enormes Potential.

„Keine Idee ist so abwegig, dass es nicht wert ist über sie nachzudenken.“, so Christian Schimanski. Und weiter: „Aktuell verwalten wir nur den Status Quo, anstatt die Zukunft aktiv zu gestalten.“

Für die Freien Wähler – Bürger für Straelen wird im zuständigen Fachausschuss nur über Zahlen geredet anstatt über Ideen. Dies muss sich nach der Kommunalwahl im September dringend ändern, um Straelen auch weiterhin als l(i)ebenswerte Stadt zu erleben.

Informationen zur Fraktion – Bürger für Straelen und den Freien Wählern – Bürger für Straelen e.V. erhalten interessierte Bürger unter kontakt@fuer-straelen.de oder www.fuer-straelen.de und unter http://www.facebook.com/FurStraelen.

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