Spichernstraße: Eine Linde fiel um und begrub vier Fahrzeuge unter sich (Foto: Mike Filzen)
Anzeigen

Essen. Das Gewitter, welches heute Morgen gegen 06.30 Uhr über Teilen Essens niedergegangen ist, hat nur lokal Schäden verursacht. Der Einsatzschwerpunkt lag im Essener Süd- und Südostviertel. Bäume stürzten um, Äste brachen aus und blockierten Straßen und Gehwege. Auch der Bahnverkehr wurde gestört. Schäden durch Regenwasser wurden nicht gemeldet.

Im östlichen Zulauf des Essener Hauptbahnhofes riss ein umstürzender Baum einen Fahrdraht der Bahn hinunter. Anrufer berichteten über eine Rauchentwicklung, die sich vor Ort nicht bestätigte. Allerdings sorgte der gerissene und auf dem Erdboden liegende Fahrdraht für Stromausfälle und damit für Störungen im Bahnverkehr. Mindestens zwei Bahnen blieben liegen.

An der Straße “Franziskanerhöhe” kippte ein Baum auf das Dach eines Wohnhauses und beschädigte Dach und Fassade. Der Baum muss stückweise abgetragen werden. An der Spichernstraße fiel eine Linde mit etwa 40 Zentimetern Stammdurchmesser komplett um und begrub vier abgestellte PKW unter sich. Etliche Bäume büßten Äste ein, die entweder im Astwerk hängen blieben oder gleich zu Boden fielen. Mit Stand 11.00 Uhr hat die Feuerwehr Essen 25 Einsätze dieser Art bewältigt.

Es blieb bei in allen Fällen bei Sachschäden. Aktuell sind keine weiteren Gewitter in Sicht. Zum Wochenende soll es deutlich kühler werden, damit sinkt auch die Gefahr von Wärmegewittern. (ots)

Beitrag drucken
Anzeigen