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Mönchengladbach. Die Suche der Polizei nach einem vermissten sechsjährigen Jungen hatte am Montag, 24. August, einen glücklichen Ausgang. Polizeibeamte entdeckten das Kind, das am Mittag nach dem Schulbesuch nicht nach Hause zurückgekehrt war, am frühen Abend im Stadtteil Rheydt. Der Junge war nach eigenen Angaben nach Düsseldorf gefahren, um dort das Grab seiner Großmutter zu besuchen.

Die Mönchengladbacher Polizei hatte den Jungen vor allem im Raum Pongs / Schrievers mit einem größeren Aufgebot gesucht, das auch von einem Mantrailer, einem Personenspürhund, sowie einem Polizeihubschrauber unterstützt wurde.

Parallel laufende Ermittlungen des Kriminalkommissariates 11 erbrachten zwischenzeitlich eine Spur nach Düsseldorf, dem früheren Wohnort des Jungen beziehungsweise seiner Familie. Laut einem Zeugenhinweis, der sich später als zutreffend herausstellen sollte, war der Sechsjährige mit Bus und Bahn in die Landeshauptstadt gefahren. Die daraufhin in die Suche nach dem Jungen eingebundene Düsseldorfer Polizei leistete sofort Unterstützung.

Gefunden wurde der Junge aber erst nach seiner Rückkehr ins Mönchengladbacher Stadtgebiet: kurz vor 18.30 Uhr an einer Bushaltestelle am Marienplatz in Rheydt. (ots)

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