(Foto: privat)

Kempen. Die Stadtwerke Kempen haben in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Tönisberg die Verschönerung der fast zehn Meter langen Stromstation (SPS) am Windmühlenweg in Tönisberg gestartet. Die große Station ist mit einem zum Bergbau passenden Motiv ein echtes Schmuckstück geworden.

Danach ging es in der vergangenen Woche mit zwei kleinen Kabelverteilerschränken im Ort Tönisberg weiter. Gemeinsam mit dem Heimatverein wurden Motive gewählt, die einen direkten Bezug zum ehemaligen Bergbau in Tönisberg haben: Die Heilige Barbara als Schutzpatronin der Bergleute ist am Helmesweg (neben der ehemaligen Sparkasse) zu bewundern, auf dem Kabelverteilerschrank an der Rheinstraße kann man den Zechenturm und die Windmühle sehen, beides Wahrzeichen von Tönisberg. Unterstützung bei der Bemalung holen sich die Stadtwerke bei einer Profi-Agentur aus Dortmund.

„Wir freuen uns über die gelungene Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Tönisberg und sind auf die Resonanz der Tönisberger zu den fertigen Kunstwerken schon sehr gespannt“, sagt Sabrina Küppers, Marketingleiterin bei den Stadtwerken Kempen. Ein ähnliches Projekt entstand bereits in erfolgreicher Kooperation mit dem Heimatverein St. Hubert. Dort wurden vor zwei Jahren Trafostationen und Kabelverteilerschränke mit heimatlichen Motiven verschönert.

Vor drei Jahren haben die Stadtwerke Kempen ihr Projekt „ENERGIE trifft KUNST“ ins Leben gerufen. Triste Strom- und Gasstationen sowie kleine Kabelverteilerschränke sollten kreativ bemalt und verschönert werden. Die Aktionen haben jeweils viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Die Stadtwerke lassen die Bürgerinnen und Bürger gern am Projekt teilhaben – und auch aktiv mitwirken. So wurden in der Vergangenheit bereits mit verschiedenen Kooperationspartnern einige Stationen in Kempen und den Ortsteilen neu gestylt.

Große und kleine Künstler wurden bereits aktiv, vom Profi bis zum Hobbymaler war alles dabei. Schüler/innen der Realschule und der Gesamtschule Kempen haben mit Sprühdose und Pinsel in Kempen ihre Kreativität bewiesen. An einem Verteilerkasten in Kempen in der Nähe des Bahnhofs lehnt ein realistisch wirkendes Fahrrad an einer Mauer, an der Station in der Kleinbahnstraße sieht man die bekannte hübsche Dame „königlich shoppen“ – ein Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem Werbering Kempen.

Der Kempener Künstler WiJo Heinen hat sich mit zwei Stationen im Stil seines Lieblingsmalers Monet verewigt. Während man am Ortseingang von St. Hubert eine frühlingshafte Parklandschaft samt Seerosen betrachten kann wirkt der Verteilerkasten auf der Tönisberger Straße wie ein freistehendes Riesenbild.

Mittlerweile sehr bekannt und ein echter Hingucker ist die große Stromstation Speefeld in St. Hubert geworden, aus der eine alte Eisenbahnlok herauszufahren scheint – natürlich ist es exakt das Modell, das früher durch St. Hubert fuhr.

Jetzt erstrahlen die verschönerten Stationen in neuem Glanz und werten das Ortsbild von Kempen, St. Hubert und Tönisberg optisch auf. „Der Slogan der Stadtwerke „Zusammen für mehr“ wird bei dieser Aktion wieder einmal deutlich“, freut sich Sabrina Küppers.

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