Zum Abschluss seines Besuchs trug sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in das Stahlbuch der Stadt Essen ein (Foto: Elke Brochhagen, Stadt Essen)

Essen. Am heutigen Montagmorgen (31.08.) war Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu Besuch in Essen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte ihn neben weiteren geladenen Gästen im Museum Folkwang. Zentrale Themen des Gesprächs, an dem auch Vertreter*innen der Essener Krankenhäuser, des Gesundheitsamtes, der Universität Duisburg-Essen, der Kassenärztlichen Vereinigung sowie der Feuerwehr Essen teilnahmen, waren die aktuellen Herausforderungen am Gesundheitsstandort Essen sowie die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im Essener Norden.

In dem Gespräch wurde dem Bundesgesundheitsminister die gemeinsame Vorgehensweise der Stadt mit den Akteuren des Gesundheitsstandortes vorgestellt, auch weiterhin eine medizinische Versorgung insbesondere in Altenessen zu gewährleisten. In dem Stadtteil soll es auch in Zukunft eine kluge Vernetzung von ambulanten und stationären Angeboten geben. Wie genau eine Lösung aussehen kann, wird nun im Rahmen des weiteren Entwicklungsprozesses mit allen beteiligten erarbeitet werden. Die Universität Duisburg-Essen wird diesen Prozess begleiten und fachlich moderieren.

“Deshalb erwarte ich von der Geschäftsführung der Contilia, dass sie sich konstruktiv verhält und in unserem gemeinsamen Sinne die stationäre Versorgung im Essener Norden auch über den 31. Dezember. hinaus erhält bis es ein tragfähiges Konzept gibt”, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. “Für die Umsetzung dieses Konzeptes erhoffen wir uns auch die Unterstützung von Bund und Land.” Der Oberbürgermeister appellierte heute am Rande der Veranstaltung an die Contilia, dass sie gemeinsam mit Partnern der anderen Essener Klinikbetreiber einen Übergang anstelle der zum Jahresende geplanten Schließung aller Abteilungen ermöglicht. Bis der Standort in Altenessen zu dem angedachten Innovationsmodell entwickelt ist, sollte ein Teil der bisherigen stationären Versorgung im Marienhospital verbleiben.

Für die Unterstützung des Bundesgesundheitsministers warben die Stadtspitze sowie die teilnehmenden Expert*innen ganz ausdrücklich. Worauf Spahn zugesagt hat, das Vorhaben positiv zu begleiten und es möglicherweise auch modellhaft für andere Städte und Regionen zu betrachten.

Im Anschluss an den gemeinsamen Austausch trug sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn außerdem in das Stahlbuch der Stadt Essen ein.

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