Die Feuerwehr nimmt das verunreinigte Bindemittel auf (Foto: Feuerwehr Grevenbroich)
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Grevenbroich. Eine mehr als einen Kilometer lange Dieselspur zog sich am Montagnachmittag von der Stadtmitte bis in die Südstadt. Mehrere Straßen mussten teilweise gesperrt und aufwendig gereinigt werden. Nach rund drei Stunden konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden. Die betroffenen Straßen sind allerdings weiterhin wegen Rutschgefahr nur teilweise befahrbar. Das Ordnungsamt der Stadt ist vor Ort.

Gegen 16.20 Uhr erhielt die Feuerwehr Grevenbroich Kenntnis über eine längere Dieselspur im Stadtgebiet. Von der Karl-Oberbach-Straße über Auf der Schanze, der Neuenhausener Straße und der Kolpingstraße stellten die Einsatzkräfte eine erhebliche Verschmutzung fest. Vier Einsatzkräfte verteilten große Mengen Bindemittel auf der Fahrbahn. Ein Ölspurfahrzeug nahm das verunreinigte Bindemittel anschließend auf. Die vier Straßen zwischen der Stadtmitte und der Südstadt mussten teilweise gesperrt werden. Nach drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Polizei war vor Ort. Ein Verursacher konnte bislang, nach Kenntnis der Feuerwehr, nicht ermittelt werden.

Neben der hauptamtlichen Wache waren auch die ehrenamtlichen Kräfte der Einheit Stadtmitte alarmiert. Diese ersetzten die vier Florianer, welche über längere Zeit im Einsatz gebunden waren. Während der Aufnahme der Dieselspur musste das Hilfeleistungslöschfahrzeug der hauptamtlichen Wache zu einem weiteren Einsatz ausrücken. In Orken mussten an der Düsseldorfer Straße ebenfalls Betriebsmittel nach einem Verkehrsunfall aufgenommen werden. (ots)

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