(Symbolfoto)

Duisburg. Am Freitag (28. August) erstatteten die Eltern eines siebenjährigen Kindes bei der Polizei Anzeige gegen einen 48-jährigen Duisburger, der sich an dem Jungen eine Woche zuvor sexuell vergangen haben soll. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg durchsuchten Ermittler noch am gleichen Tag die Wohnung des Verdächtigen. Währenddessen erschien der zuvor abwesende Mann und wurde vorläufig festgenommen. Die Beamten stellten mehrere Festplatten, USB-Sticks, CDs und Handys sicher, die derzeit von der Kriminalpolizei ausgewertet werden.

Im Zuge der Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass in den zurückliegenden zehn Jahren durch den 48-Jährigen noch vier weitere Jungen im (Tatzeit-)Alter zwischen sieben und elf Jahren sexuell missbraucht wurden. Im Weiteren durchsuchte die Kripo noch ein Wohnmobil des Verdächtigen an einem Unterstellplatz in Wanheimerort sowie seine Arbeitsstelle. Die Ermittlungen zum Umfang der Tatvorwürfe dauern an – der Arbeitgeber hat den Ermittlern Unterstützung bei der Aufklärung zugesagt.

Der unverletzte siebenjährige Junge befindet sich bei seinen Eltern. Der polizeiliche Opferschutz ist eingeschaltet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Duisburger Amtsgericht am Samstag (29. August) einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 48-Jährigen. (ots)

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