v.l. Finn Glasow, Miguel Heckhoff, Hanna Hoffmeister, Elias Reiß und Yannick Glittenberg (Foto: privat)

Mülheim. Beim Brabantmarathon in Eindhoven dominierten die Schüler der DJK Ruhrwacht Mülheim in den Rennen über die 7 Kilometerdistanz. Yannick Glittenberg gewann den Einer-Kajak der Schüler A. Hanna Hoffmeister sicherte sich die Goldplakette bei den Schülerinnen. Der Kanuverein Beatrix Eindhoven richtete die Kanurennsportver-anstaltung nach den gültigen Hygiene- und Abstandsregelungen für den Wassersport aus. Alle Wettbewerbe fanden ausschließlich im Einer-Kajak statt.

Nachdem auf Landesebene in NRW alle Regatten für die Kanurennsportler abgesagt worden waren, fand in den Niederlanden erstmalig in dieser Wettkampfsasion eine Veranstaltung unter den Auflagen der Coronaverordnungen statt. In den letzten Mo-naten ging es für den DJK-Trainer Maximilian Metzing in erster Linie darum, den für den Kanurennsport üblichen hohen Trainingsaufwand von 5 bis 6 Tagen in der Wo-che so zu gestalten, dass die Ruhrwachtathleten trotz fehlender Wettkämpfe die not-wendige Motivation für ein zielführendes Training beibehalten. Dies ist offensichtlich gut gelungen. Bei den männlichen Schülern gingen im Wettbewerb über die 7 Kilo-meterdistanz die ersten vier Platzierungen an den Ruhrwachtnachwuchs. Yannick Glittenberg gewann in der Zeit von 41:25,6 Minuten vor seinem Clubkameraden Elias Reiß (42:27,1 Minuten), Miguel Heckhoff (45:07,8 Minuten) und Finn Glasow, der in 45:27,5 Minuten die Ziellinie überquerte. Hanna Hoffmeister siegt bei den Schülerin-nen in 45:39,3 Minuten.

Jakob Vöing und Marc Klahr starteten im Wettbewerb der Junioren über die 15 Kilo-meterdistanz. Jakob Vöing überquerte in 1:17:39,1 Stunden auf dem 6. Rang die Zielline. Marc Klahr folgte auf Platz 9 in 1:21:49,1 Stunden. Angelina Polzin belegte bei der weiblichen Jugend mit der Zeit von 1:35:13,1 Stunden den vierten Platz.

Elias Reiß (Jugend) und Marc Klahr (Junioren) sind Neuzugänge bei der DJK Ruhr-wacht. Sie wechselten zu Beginn der Wettkampfsaison von Essen nach Mülheim, um die Mannschaftsboote der Ruhrwacht zu verstärken. Nachdem in dieser Saison den Mannschaftsbooten keine Gelegenheit zum Wettkampf geboten wurde, soll nun im kommenden Jahr ein neuer Versuch unternommen werden, starke Teams zusam-menzustellen.

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