(Foto: © Elke Brochhagen)

Essen. Bereits am Wochenende (06.09.) haben die geplanten Sonntagsöffnungen in den Stadtteilen Borbeck und Werden aufgrund eines Eilbeschlusses des Oberverwaltungsgerichtes nicht stattgefunden; Die Gewerkschaft Verdi hatte gegen die Öffnung geklagt. Zwei weitere geplante verkaufsoffene Sonntage am 13. September sowie am 20. September in den Stadtteilen Steele und Kupferdreh werden ebenfalls entfallen. Die geplanten Feste (Sonnenblumenfest bzw. Handwerkermarkt) an den Wochenenden wurde zwischenzeitlich von den Veranstaltern, den Interessengemeinschaften “Werbegemeinschaft Essen-Kupferdreh e.V.” sowie “Initiativkreis City Steele” abgesagt. Damit sind auch die Voraussetzungen für die verkaufsoffenen Sonntage nicht mehr gegeben.

Mit den Ratsbeschlüssen vom 24. Juni sowie 26. August wurden die verkaufsoffenen Sonntage für das zweite Halbjahr 2020 durch den Rat der Stadt Essen freigegeben. Grundlage des Beschlusses ist ein Erlass des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, wonach Sonntagsöffnungen coronabedingt in 2020 auch ohne Anlassbezug durchgeführt werden können sollen.

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