NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, der Technische Beigeordnete Thorsten Kamp und Bürgermeister Christoph Fleischhauer diskutieren über die Umsetzung eines Radwegs im Bereich Stockrahmsfeld in Kapellen (Foto: pst)

Moers. Ein Radschnellweg soll den Niederrhein mit dem RS 1 in Duisburg verbinden und über Moers nach Kamp-Lintfort führen. Über diese Idee und weitere wichtige (Rad-)Verkehrsvorhaben in Moers sprachen Bürgermeister Christoph Fleischhauer, der Technische Beigeordnete Thorsten Kamp und Fachdienstleiterin Nadine Beinemann mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Er erläuterte bei seinem Besuch am Freitag, 4. September, im Rathaus Moers außerdem die Chancen und Aufgaben des wachsenden Pendler- und Berufsverkehrs durch E-Bikes und Pedelecs. Hier setzt auch das Förderprogramm „Velorouten“ an, das für schnellere Verbindungen in die Nachbarstädte, z. B. Krefeld oder Rheinberg, sorgen könnte. Minister Wüst dankte der Stadt Moers für ihre zukunftsorientierte Forderung, der neuen A40-Rheinbrücke einen ausreichend breiten Radweg anzufügen und zeigte sich offen für eine gemeinsame Problemlösung bei vorhandenen Landesstraßen ohne Radwege.

Hieraus ergibt sich eine interessante Option für den dringend notwendigen Radweg im Bereich Stockrahmsfeld in Kapellen. Wie bereits an der Holderberger Straße vorgesehen, könnte die Stadt möglicherweise auch hier im Namen und auf Rechnung des Landes selber planen und bauen. Ein langwieriges Verfahren könnte so abgekürzt werden. Darüber hinaus gab Hendrik Wüst in dem kurzen Gespräch viele Anregungen, die jetzt von der Stadt Moers konkretisiert und durchdacht werden müssen.

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