Phantombilder LKA-NRW
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Essen. Die Ermittlungsgruppe Jugend des Polizeipräsidiums Essen führt zwei Raubdelikte in Essen-Bochold zusammen. Aufgrund diverser Ähnlichkeiten in beiden Fällen geht die Polizei derzeit davon aus, dass es sich um demselben Tatverdächtigen handelt.

Sonntagabend (6. September) überfiel ein bislang unbekannter Mann einen Kiosk auf der Erdwegstraße, Ecke Zinkstraße. Gegen 23:40 Uhr betrat der maskierte Räuber die Verkaufshalle. Unter Vorhalt einer schwarzen Schusswaffe forderte er von einer Mitarbeiterin Bargeld.

Im anderen Sachverhalt betrat eine männliche Person am Montagabend (7. September) gegen 23 Uhr eine Jugendeinrichtung in Bochold und traf auf einen Betreuer. Der Unbekannte täuschte vor, einen Bewohner der Einrichtung besuchen zu wollen. Der Betreuer bat ihn deshalb herein und wollte ihn zum genannten Bewohner begleiten. Im Flur zückte der Unbekannte plötzlich eine Schusswaffe, hielt diese dem 41-jährigen Betreuer in den Nacken und forderte Bargeld.

In beiden Fällen konnte der Tatverdächtige mit der Beute flüchten. Durch intensive polizeiliche Ermittlungen stellte die Ermittlungsgruppe Jugend zügig fest, dass die Örtlichkeiten der Taten, die Vorgehensweise des Räubers sowie die Personenbeschreibung beinahe identisch sind. Zeitnah wurde mit den Zeugen beider Fälle Kontakt aufgenommen, um mit Hilfe der guten Personenbeschreibungen ein Phantombild des bislang unbekannten Mannes zu erstellen. Mit diesem Phantombild geht die Polizei nun an die Öffentlichkeit.

Der zuständige Sachbearbeiter im Haus des Jugendrechts sucht nun nach weiteren Hinweisen zu der Identität und zum Aufenthaltsort des mutmaßlichen Schusswaffen-Räubers.

Zeugen werden gebeten, sich unter der 0201/829-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzten. (ots)

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