(Foto: Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis, Sara Randow)
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Duisburg. Als sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis die Frage stellten, was sie zum Leben brauchen, stellten sie fest, dass es Wesentliches im Leben umsonst gibt: Frische Luft zum Atmen, Freunde, Liebe. Dass es Menschen aber auch an den elementarsten Dingen fehlen kann, wurde den Konfis beim Sortieren von Spenden klar, die als Pakete in diesem Jahr nach Tadschikistan verschickt werden.

Die Jugendlichen hatten Grundnahrungsmittel wie Mehl, Zucker, Nudeln, getrocknete Hülsenfrüchte, Reis, Fleisch- und Fischkonserven, aber auch Hygieneartikel und Wäsche mitgebracht, um damit die Pakete zu befüllen. Die Verwunderung darüber, dass eines der Pakete einer Familie in einer der ärmsten Regionen Zentralasiens drei bis vier Monate lang über den Winter hilft, war groß. „Ich glaube, ich würde gerade einmal eine Woche damit auskommen“, sagte eine Konfirmandin, und ein anderer fragte gleich: „Wie soll das denn gehen?“ Die Antwort von Pfarrerin Sara Randow leuchtete den Konfis ein: Grundnahrungsmittel können gestreckt oder mit anderen Produkten gemischt werden, die auf dem Feld oder im Garten verfügbar sind. Und natürlich wird auch untereinander getauscht. Dabei stehen Kaffee und Fleischkonserven besonders hoch im Kurs.

Über das Friedensdorf Oberhausen (www.friedensdorf.de) gehen die Pakete im Herbst auf die Reise zu den Bestimmungsorten, wo sie von Partnerorganisationen an kinderreiche Familien und Waisenhäuser ausgegeben werden. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis unterstützt die Aktion seit vielen Jahren, und jeder neue Konfi-Jahrgang hilft beim Sammeln und Packen der Spenden mit.

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