Die Ergebnisse der Projektwoche zum Thema Kinderrechte für Kinder und Jugendliche können sich sehen lassen. Davon überzeugten sich auf dem Abenteuerspielplatz Eller Stadtdirektor Burkhard Hintzsche (4.v.r.) und Jugendamtsleiter Johannes Horn (6.v.r.) (Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf, Uwe Schaffmeister)
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Düsseldorf. Da das Fest am Rheinufer Corona bedingt nicht stattfinden kann, wurde eine Projektwoche initiiert/Kinder und Jugendliche setzten sich künstlerisch mit den Kinderrechten auseinander

Für die unzähligen großen und kleinen Weltkindertagsfeste, die jährlich traditionell rund um den 20. September mit vielen hunderttausend Kindern und Eltern in ganz Deutschland gefeiert werden, hieß es in diesem Jahr wie bei so vielen anderen Veranstaltungen: “Planänderung!”

Anstelle des großen, traditionellen Festes zum Weltkindertag am Düsseldorfer Rheinufer gab es deswegen in diesem Jahr eine Projektwoche zur UN-Kinderrechtskonvention, die im vergangenen Jahr ihren 30. Geburtstag feierte. Da die Konvention sich auch an Jugendliche wendet, war diesmal auch die ältere Zielgruppe mit dabei.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: “Gerade Kinder und Jugendliche waren in den letzten Monaten oft stille und unsichtbare Leidtragende der Einschränkungen unseres Alltags durch das Coronavirus. Umso wichtiger ist es nun, zum diesjährigen Weltkindertag, jedem Kind und Jugendlichen eine sichtbare Stimme zu geben und genau hinzuhören, was es zu sagen hat.”

Organisiert wurde die Projektwoche von den Düsseldorfer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen des Jugendamtes und den freien Trägern. Die jungen Teilnehmer wurden dabei nicht nur über die einzelnen Rechte der Konvention informiert. Sie wählten für sich ein wichtiges Recht aus und gestalteten gemeinsam ein Kunstobjekt. Einige ausgewählte Objekte wurden dann am vergangenen Samstag, 19. September, der Öffentlichkeit präsentiert. So zum Beispiel auf dem Abenteuerspielplatz Eller an der Heidelberger Straße. Die Kinder des Abenteuerspielplatzes konnten zum Beispiel das große Plakat der Jugendlichen des Internationalen Treffs Jägerstraße zum “Recht auf das eigene Bild” und die Darstellungen zum “Recht auf Entspannung” entdecken.

Auf dem Spielplatz “Golzheimer Heide” wurden die Ergebnisse der Toni-Turek-Realschule, der Jugendetage Collenbachstraße und des Franklinclubs sowie des Vereins Ongerod ausgestellt. Auf dem Platz der Kinderrechte konnten die Werke der Jugendlichen der Jugendfreizeiteinrichtungen Treff V24, Kinderclub Kiefernstraße und vom Kinderspielhaus bewundert werden. Und in der Gestaltbar in Garath zeigten die Mädchen und Jungen der Jugendreinrichtungen Anne-Frank-Haus, Abenteuerspielplatz Garath und St. Matthäus ihre Kunstobjekte den Besucherinnen und Besuchern.

Ferner gab es an jedem Standort die aktuellen Filme des Jugendamtes zu den Kinderrechten zu sehen, die unter www.duesseldorf.de/kinderrechte abrufbar sind.

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