(Foto: CDU Stadtverband Neukirchen-Vluyn)
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Neukirchen-Vluyn. „Vorbildlicher Strukturwandel wird zum Markenzeichen“

Zehn Jahre nach dem ersten gemeinsamen Spatenstich auf dem Niederberg-Gelände trafen sich am Mittwoch Bürgermeister Harald Lenßen und Professor Dr. Hans-Peter Noll dort wieder. Harald Lenßen hatte Hans-Peter Noll, der den Strukturwandel des Ruhrgebietes in den vergangenen 30 Jahren hautnah begleitet und mitgestaltet hat, nach Neukirchen-Vluyn eingeladen. „Ich wollte ihm zeigen, was aus dem Projekt Niederberg geworden ist. Er ist schließlich einer der Väter dieses Stadtentwicklungsprozesses“, erklärt Bürgermeister Harald Lenßen anlässlich der Zusammenkunft. Hans-Peter Noll ist aktuell Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein, Vorsitzender des Kuratoriums der BMR Business Metropole Ruhr und Mitglied im Beirat Geopark Ruhrgebiet.

Gemeinsam traf man sich im „Café am Bergwerk“ und machte nach einer Stärkung bei Kaffee und Kuchen einen Rundgang durch das Gelände. Hans-Peter Noll zeigte sich im Nachgang begeistert von dem Geschaffenen. „Was hier passiert ist, hat beispielhaften Charakter für den Strukturwandel unserer Region und zeigt, was möglich ist, wenn von Seiten des Bürgermeisters, der Kommunalpolitik und der Bürgerschaft richtig angepackt wird“, zeigte sich Hans-Peter Noll beeindruckt vom Gesehenen. „Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass wir heute schon so weit sind. Neukirchen-Vluyn ist zu einer sehr guten Adresse für Wohnen und Arbeiten am Niederrhein geworden“, unterstrich Bürgermeister Harald Lenßen.

Aber es wurde nicht so sehr in Erinnerungen geschwelgt, sondern viel mehr der Blick in die Zukunft geworfen. Bürgermeister Harald Lenßen informierte den Gast aus Herne darüber, dass neben der Fertigstellung des 4. Wohnquartiers nun auch die Entwicklung des süd- östlichen Bereichs zu einem Creativ-Quartier mit vielfältigen Angeboten wie beispielsweise Gastronomie, Hotel, Nahversorgung,  Coworking Spaces sowie Kultur- und Aufenthaltsbereiche für Jugendliche auf den Weg gebracht worden sei. „Die fachliche Expertise kann uns nur helfen, deshalb halte ich guten Kontakt zum RVR“, unterstrich Bürgermeister Harald Lenßen. Prof. Dr. Hans-Peter Noll ist Mitglied des sogenannten Ruhrparlamentes und war bei der Kommunalwahl sogar Spitzenkandidat der CDU.

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