Verladung des Überseecontainers durch die St. Johannes-Bruderschaft Niederheide 1924 e.V. und Peter und Günter Kirchkamp, Kurt Gietenbruch, Werner Tillmanns und Anja Tams von der Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn e.V. (Foto: privat)
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Willich. Mehr als 50 gespendete Nähmaschinen konnten am vergangenen Mittwoch von der Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn mit Unterstützung des Königshauses Uwe Bäumges, den Ministern Erik Wolf und Claus Voß, Königsoffizier Oliver Breiding und den Wachzügen „Flotte Sohle“, „Herzdamen“ und „Die Rumdriever“ der St. Johannes-Bruderschaft Niederheide 1924 e.V. in einen Übersee-Container verladen werden.

In Port-au-Prince/Haiti, wo der Hurrikan Matthew 2016 mehr als 80% der Häuser zerstörte, 2.000 Menschen tötete und Straßen und Felder zerstörte, können sich Frauen mit Hilfe dieser Nähmaschinen eine neue Lebensgrundlage schaffen.

Zusätzlich zu den Nähmaschinen wurden ca. 50 ausrangierte Holzstühle aus dem Seitenschiff der St. Hubertus-Kirche, Schiefbahn, sowie für Sozialhilfeeinrichtungen Rollatoren, Fahrräder, Gehhilfen, Rollstühle, Stoffe und Nähutensilien, Schuhe, Kleidungsstücke und Decken verladen.

Darüber hinaus konnten einige Kartons mit Unterrichtsmaterialien für das Kempener Hilfsprojekt „Schüler bauen für Haiti“ unter der Leitung von Pfarrer Roland Kühne in den Container geladen und auf den Weg nach Haiti gebracht werden.

Der Container wird Ende September im Seehafen von Rotterdam nach Port-au-Prince verschifft, wo er voraussichtlich am 3. November eintreffen wird und dort sehnsüchtig erwartet wird.

Die Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn freut sich über Spenden zur Unterstützung der Transportkosten.

Spendenkonten:

Sparkasse Krefeld IBAN DE40 3205 0000 0042 1109 08

Volksbank Mönchengladbach IBAN DE18 3106 0517 3105 5550 15

 


Die Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn e.V. wurde 1963 vom späteren Weihbischof August Peters in Willich-Schiefbahn gegründet. Seitdem haben es sich ihre Mitglieder zur Aufgabe gemacht, Menschen in Entwicklungsländern unbürokratisch und schnell konkrete Hilfen zu geben. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung kleinerer Projekte und Institutionen, die häufig keinen Zugang zu Fördergeldern der großen Hilfs­organisationen haben. Dabei helfen wir sowohl mit Geld- als auch mit Sach- und Medikamentenspenden und bewirken durch unsere zahlreichen persönlichen Kontakte zu Einheimischen eine schnelle und unbürokratische Hilfe.

InfoKlick: www.leprahilfe-schiefbahn.de

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