Dr. med. Wilfried Mündges, Chefarzt des Zentrums für Unfallchirurgie (Foto: privat)
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Nettetal. Vorherige Anmeldung erforderlich

07.10.2020 | 15 Uhr, „Krampfadern – Mehr als ein kosmetisches Problem“, Seminarraum im UG des Krankenhauses

Nach über fünf Monaten bieten die Experten des Nettetaler Krankenhauses wieder die Möglichkeit, Patientenvorträge vor Ort zu besuchen. Allerdings gelten strenge Hygieneregeln wie die Maskenpflicht während des gesamten Aufenthaltes im Haus. Zudem ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Interessierte können sich bei Britta Gentges unter 02153 125 845 oder per Mail info@krankenhaus-nettetal.de anmelden.

Alle Details zu den Corona-Schutzmaßnahmen finden Besucher auf der Homepage des Krankenhauses unter dem Punkt „Veranstaltungen“.

Dr. Wilfried Mündges, Chefarzt des Zentrums für Unfallchirurgie, macht nach der Corona bedingten Vortragspause mit dem Thema „Krampfadern – Mehr als ein kosmetisches Problem“ den Auftakt am 7. Oktober. Er ist Experte für Venenerkrankungen (Phlebologe) und leitet die phlebologische Sprechstunde im Nettetaler Krankenhaus. In seinem Vortrag klärt er über Risikofaktoren, Krankheitsbilder und Therapiemöglichkeiten auf.

Studien belegen: Rund 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden an Venenproblemen wie Krampfadern. Die Beschwerden sind oftmals so gering, dass der Betroffene den Arzt nicht aufsucht. Dabei sind Venenleiden mehr als ein rein kosmetisches Problem. Zu den wichtigsten Krankheitsbildern neben Krampfadern zählen Venenentzündungen, Thrombosen (Venenverschlüsse) und das sogenannte Offene Bein. Bei den ersten Anzeichen einer möglichen Venenerkrankung, wie beispielsweise Schwellungen, sollte daher stets ein Arzt aufgesucht werden.

In Abhängigkeit von der Diagnose stehen verschiedene Behandlungsmaßnahmen zur Verfügung. Zu den zentralen Maßnahmen gehören die Kompressionstherapie, die Verödungstherapie (Sklerosierung) sowie in ausgeprägten Fällen auch die operative Entfernung kranker Venenabschnitte.

Der Chefarzt steht den Besuchern im Anschluss für Fragen zur Verfügung.

Der Vortrag ist kostenlos.

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