(Foto: Polizei)
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Düsseldorf. Montag, 28. September 2020, 4.10 Uhr: Ein Opel Astra mit offenkundig gefälschten Kennzeichen erregte am frühen Montagmorgen das Interesse eines zivilen Einsatzteams in Lohausen im Bereich des Neusser Weg. Die Kontrolle des Pkw förderte eine lange Liste von möglichen Straftaten zu Tage.

Nach kurzfristiger Beobachtung entschlossen sich die Zivilfahnder den Astra auf der A52 auf dem Parkplatz Tiefenbroich anzuhalten und zu kontrollieren. Dieser Entschluss entpuppte sich als polizeilicher Volltreffer. Am Lenkrad des Pkw saß ein 53-Jähriger, der weder eine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte, noch war der Opel für den Straßenverkehr zugelassen. Das Auto ist seit Ende April außer Betrieb gesetzt. Folglich besteht für das Fahrzeug auch kein Versicherungsschutz. Im Auto entdeckten die Einsatzkräfte zudem zahlreiche Baustellenwerkzeuge und abgeschnittene Kupferkabel, für deren Herkunft der Tatverdächtige keine plausiblen Aussagen machen konnte.

Die weitere Überprüfung des bulgarischen Staatsbürgers ergab, dass dieser in der Vergangenheit bereits dutzendfach im Zusammenhang mit Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten war. Folglich dürfte es sich bei denen im Fahrzeug aufgefundenen Gegenständen um Beutestücke aus diversen Einbrüchen handeln. Die weiteren Ermittlungen führten dann auch noch am selben Tag zu einem Einbruchstatort am Lohauser Dorfstraße, der dem 53-Jährigen möglicherweise zuzurechnen ist. Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. (ots)

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