(Foto: Andreas Köhring)
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Oberhausen. Energieversorgung Oberhausen AG zieht Resümee

Kaum zu glauben, aber wahr: Vor einem Jahr (7. Oktober 2019) ging die Oberhausen Crowd, die Crowdfunding-Plattform der Energieversorgung Oberhausen AG (evo) online. Zahlreiche erfolgreiche Projekte und tausende gesammelte Euros sprechen heute, ein Jahr später, für den Erfolg des Konzepts der kollektiven Spendensuche: 16 Projektstarter konnten ihre Ideen und Wünsche mit der Oberhausen Crowd bislang in die Realität umsetzen. 985 Spenderinnen und Spender gaben insgesamt rund 82.000 Euro, um soziale und caritative Projekte auf der Oberhausen Crowd zu unterstützen.

„Wir sind wahnsinnig stolz, dass wir auf ein so erfolgreiches erstes Jahr mit unserer Oberhausen Crowd zurückblicken können“, freut sich Sabine Benter, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei der evo. „Die Oberhausen Crowd ist für uns eine tolle Möglichkeit, unsere regulären Sponsoringaktivitäten auszuweiten und so noch mehr für unsere Stadt und die Bürgerinnen und Bürger zu tun. So erreichen wir eine noch breitere Zielgruppe.“

In der Rückschau auf das erste Jahr zeigt sich: Es gibt zahlreiche Highlights, auf die sich mit Stolz zurückblicken lässt – stolz vor allem auf das große Engagement der Oberhausener Bürgerinnen und Bürger, die die Projekte finanziell unterstützt haben. So erzielte bereits eines der ersten Projekte auf der Crowd unter dem Titel „Kinderherzen“ einen großen Erfolg. Der TuS Altstaden 1887/97 e.V. sammelte über 3.000 Euro, sodass ein spezieller Defibrillator für die Kinder-Herzsport-Gruppe des Vereins angeschafft werden konnte. Ein weiteres erfolgreiches Beispiel: Knapp 9.000 Euro kamen für das ambulante Kinderhospiz Oberhausen zusammen. Das Geld wurde im Anschluss in geeignete Maßnahmen investiert, um Kindern mit schwer erkrankten Angehörigen in ihrer Trauer zur Seite zu stehen.

Ein großer Meilenstein im ersten Jahr der Oberhausen Crowd sind sicher auch die speziellen Corona-Hilfsprojekte, die ins Leben gerufen wurden, um Menschen und Initiativen in der Krise noch gezielter helfen zu können. Besonders erfolgreich war hier das Hilfsprojekt des Oberhausener Frauenhauses, eingereicht und begleitet durch das City O. Management. Über 13.000 Euro – weit mehr als das eigentliche Projektziel von 5.000 Euro – wurden auf der Crowd gespendet, um von Gewalt bedrohten Frauen und Kindern auch in der Corona-Krise einen sicheren Hafen zu bieten. Ebenfalls enorm erfolgreich: Das erst kürzlich abgeschlossene Projekt „Glanzlichter“ der Oberhausener ZONTAS, die mit dem Geld in Armut geratenen Frauen Herzenswünsche erfüllen.

„Wir blicken hier auf tolle Erfolge zurück“, fasst Ronja Gloger, die das Crowdfunding bei der evo betreut, das erste Jahr Oberhausen Crowd zusammen. „Es ist schön, dass so vielen Menschen mit ganz unterschiedlichen Ideen und Wünschen geholfen werden konnte.“ Für die Zukunft stellt sich Frau Gloger vor, die Crowd noch stärker zu vernetzen und zum Beispiel einen Stammtisch einzurichten, sobald dies wieder möglich ist. Auch spezielle Projekte in der Weihnachtszeit soll es geben.

Weiterhin gilt es auch, die zusätzliche großzügige Unterstützung der Stadtsparkasse Oberhausen im Jahresrückblick zu bedenken: Die evo freut sich und ist sehr dankbar, dass neben ihrem eigenen Fördertopf ein zweiter Sondertopf der Stadtsparkasse eingerichtet werden konnte. Für jede Spende von mindestens zehn Euro, fließen nun aus gleich zwei Fördertöpfen jeweils weitere zehn Euro direkt in die Projekte. Eine tolle Kooperation, von der letztlich vor allem die Stadt Oberhausen und alle, die etwas bewegen wollen, profitieren.

„Uns liegt das gesellschaftliche Engagement für Oberhausen am Herzen. Hier haben wir in kürzester Zeit eine Möglichkeit geschaffen, die genau darauf einzahlt. Die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger die jeweiligen Projekte zu unterstützen, bestätigt uns hier, das richtige Format gefunden zu haben“, zeigt sich auch Hartmut Gieske, kaufmännischer Vorstand der evo vom Crowd-Erfolg begeistert.

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