(Foto: privat)
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Duisburg. Ende September fanden in Dorsten auf der Lippe die Westdeutschen Meisterschaften im Kanuslalom statt. Aufgrund von Corona war dies für die meisten Sportler des KSV Duisburg-Wedau, beheimatet am Wambachsee der 6-Seen-Platte, der erste und einzige Wettkampf dieser Saison. Corona-bedingt gab es einige Einschränkungen; kein Training vorab, keine Siegerehrung, keine Mannschaftsrennen, keine Verpflegung, so gut wie keine Zuschauer aber vor allen Dingen genügend Abstand auf dem weitläufigen Gelände an der Lippe.

Trotz dieser Einschränkungen strömte ein Großteil der Slalomsportler aus ganz NRW nach Dorsten an die Slalom-Strecke, darunter 20 Sportler vom KSV Duisburg-Wedau und die Ergebnisse konnten sich zur vollen Zufriedenheit und Freude des Trainerteams sehen lassen, da sogleich mehrere Westdeutschen Meistertitel im Schüler- und Jugendbereich eingefahren wurden und bestätigt die trotz Corona weiter stattfindende erfolgreiche Trainingsarbeit im Schüler- und Jugendbereich.

Lasse Kraan setzte sich in einem starken Starterfeld gegen die Konkurrenz durch und glänzte mit einem Westdeutschen Meistertitel bei den männlichen Schülern B im Einer-Kajak (K1). Auch im Canadier-Einer (C1) war der KSV Duisburg-Wedau vorne: Yannick Krause holte den Westdeutschen Meistertitel bei den männlichen Schülern B und Marvin Intfeld bei den männlichen Schülern A. Nova Müller konnte sich ebenfalls gut gegen ihre Konkurrenz durchsetzen und wurde Westdeutsche Vize-Meisterin bei den Schülerinnen B im Einer-Kajak (K1).

Im Schüler(innen)-A-Bereich verpassten Lydia Marks und Marvin Intfeld im Einer-Kajak (K1) knapp das Treppchen. Im Schüler Zweier-Kanadier (C2) Rennen fuhr Lydia Marks mit Daniel Geheb aus Hilden den vierten Westdeutschenmeister Titel ein. Im gleichen Rennen belegten Marvin Intfeld und Johannes Löscher 0,3 Sekunden hinter den beiden Platz 2. In den Damen/ Junioren Zweier-Kanadier (C2) gelang es Karla Schiffer mit Vivien Berg aus Düsseldorf sich auch zum Teil gegen ältere Konkurrenz durchzusetzen und sie landeten auf dem 5. Platz.

Alle freuten sich mal wieder einen echten Wettkampf gehabt zu haben.

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