(Foto: Polizei)
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Mönchengladbach. In der Nacht zu Samstag trug ein 20-jähriger Autofahrer schwere Verletzungen davon, nachdem er beim Abbiegevorgang auf die A 61 die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und gegen einen Ampelmast prallte. Die Polizei sucht Zeugen, um den tatsächlichen Unfallhergang rekonstruieren zu können.

Der 20-jährige Mönchengladbacher war um 1 Uhr in der Nacht zu Samstag mit einem schwarzen Audi auf der Marie-Juchacz-Straße (L 39) unterwegs und wollte nach links auf die A61 in Richtung Venlo auffahren.

Seinen eigenen Angaben zufolge fuhr er langsam in den Einmündungsbereich ein, nachdem die Linksabbiegerampel auf Grünlicht umgesprungen war. Auf der Gegenfahrbahn sei ihm ein schwarzer Pkw entgegengekommen, der sich sehr kurzfristig dazu entschlossen hätte, ebenfalls auf die Zubringer zur Autobahn zu fahren. Daher habe der 20-Jährige abbremsen und ausweichen müssen, wodurch er die Kontrolle verlor und gegen den auf einer Mittelinsel stehenden Ampelmast gefahren sei.

Der schwarze Pkw, seinen weiteren Angaben zufolge ein Seat, sei weiter über den Zubringer davongefahren, ohne sich um den Unfall zu kümmern.

Der 20-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sein Audi hatte massive Schäden im Frontbereich sowie eine gesplitterte Frontscheibe und war nicht mehr fahrbereit. Fahrer- und Beifahrerairbag waren jeweils ausgelöst. Der Ampelmast befand sich, komplett abgeknickt, unter dem Fahrzeug.

Die Spuren- und Schadenslage weisen auf eine eher nicht geringe Geschwindigkeit zum Unfallzeitpunkt hin. Aufgrund der Größe des Spurenfeldes unterstützte die Feuerwehr bei der Unfallaufnahme.

Die Polizei fragt: Wer hat den Unfall beobachtet oder hat anderweitig Kenntnis über den Unfallhergang? Wer kann Angaben zu dem beschriebenen dunklen Seat machen? Hinweise bitte an die 02161-290. (ots)

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