(Fotos: privat)
Anzeige

Mülheim. Der Innovationspreis für bürgerschaftliches Engagement wirkt nach – und zwar in einer ganz besonderer Weise: Bei der Preisverleihung haben sich zwei der Geehrten kennengelernt. Die eine – Kirsten Heer, Schulsozialarbeiterin – hatte „Heldi“ erfunden: Eine selbst gezeichnete Phantasiefigur, die Grundschulkindern hilft, gut durch die Krise zu kommen. Die andere, Ines Weltrowski, hatte wochenlang eine Maske nach der anderen genäht, damit möglichst viele Menschen sich und andere schützen können.

Der bislang nur gezeichnete „Heldi“, erkannte Ines Weltrowski bei der Preisverleihung rasch, musste unbedingt noch „zum Leben erweckt“ werden – und die beiden kreativen Preisträger haben sich am Rand der Preisverleihung daraufhin noch ausgetauscht.

Einige Tage sind seitdem vergangen. Die Nähmaschine von Ines Weltrowski wurde inzwischen offenbar mächtig beansprucht, und siehe da: Jetzt gibt es einen richtigen „Heldi“. Sie hatte – nur ausgehend von der Zeichnung von Kirsten Heer – ein ganz wunderbares Stoffpüppchen genäht, mit dem künftig die Grundschulkinder spielen können. Zudem wird der Stoff-„Heldi“ sicher auch in Rollenspielen und im Unterricht eingesetzt.

Beitrag drucken
Anzeigen