(Foto: privat)
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Rheinberg. Bereits im Sommer hat der Elferrat des 1. Orsoyer Karnevalskomitees 99 einstimmig beschlossen, am Karnevalswochenende weder Veranstaltungen im Festzelt noch den Tulpensonntagszug stattfinden zu lassen. Dies teilte der Elferrat in der Mitgliederversammlung jetzt den Anwesenden mit.

Momentan sei es nur sehr kurzfristig vor dem Karnevalswochenende abzuschätzen, ob die dann geltende Corona-Schutzverordnung Veranstaltungen im Zelt überhaupt erlauben würde. Zudem könne auch mit einem Hygienekonzept nicht mit der nötigen Sicherheit verhindert werden, dass eine Zeltveranstaltung nachfolgend für eine unvorhersehbare Zahl von Infizierten verantwortlich sei.

Eine weitere Unsicherheit liege darin, dass es überhaupt nicht absehbar sei, wie sich das Feierverhalten in der Bevölkerung entwickeln werde und ob eine ausreichende Anzahl von Besuchern zu den Veranstaltungen kommen würde. Ständiges Ziel sei es, das Karnevalswochenende für den Verein zumindest kostendeckend durchzuführen. Das finanzielle Risiko alles zu bestellen und keine Einnahmen erzielen zu können, sei zu groß, so dass diese Entscheidung unausweichlich war.

Normalerweise deckt das 1. OKK die laufenden Kosten für Versicherungen, Mitgliedsbeiträge in Verbänden sowie Zins, Tilgung und Nebenkosten für die Wagenbauhalle – abgesehen von den Mitgliedsbeiträgen – durch die beim Hoppeditz-Erwachen, Sommerfest, Einsatz im Bierwagen auf dem Orsoyer Marktplatz am Vatertag und erzielten Einnahmen des Sessionsheftes. Da diese in diesem Jahr coronabedingt nicht zur Verfügung stehen, freut sich der Verein über jede finanzielle Unterstützung (siehe Homepage).

Geplant ist, am Karnevalswochenende durch eine Aktion auf den Verein aufmerksam zu machen. Und dann gilt es, das närrische Jubiläum vorzubereiten, denn in der Session 2021/2022 heißt es „22 Jahre 1. OKK 99“.

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