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Mülheim. Die Kriminalpolizei ermittelt seit gestern Abend (Mittwoch, 22. Oktober) wegen schwerer Körperverletzung, nachdem eine 30-jährige Mülheimerin durch den Knall eines Knallkörpers kein Hörempfinden mehr hat.

Sie gab den Polizisten an, dass sie sich in Begleitung eines 28-Jährigen im Bereich des Treppenabstiegs der U-Bahn Haltestelle “Mülheim Stadtmitte” aufgehalten habe. Drei Jugendliche hätten sich ebenfalls in dem Bereich befunden. Einer von ihnen hätte einen Knallkörper in der Hand gehalten. Kurz darauf explodierte der Böller zirka 30 Zentimeter entfernt vor ihrem Rollstuhl. Der Begleiter gab an, dass der Jugendliche gezielt in Richtung der 30-Jährigen geworfen hätte. Die 30-Jährige habe sich erschrocken und dann feststellen müssen, dass sie nun auf einem Ohr kein Hörempfinden mehr habe. Die Jugendlichen flüchteten, nachdem der 28-jährige Mülheimer diese zur Rede stellen wollte.

Nun sucht die Polizei den Jugendlichen. Er soll zirka 170 cm groß sein, einen trainierten Körperbau und einen Dreitagebart haben. Er hat kurze dunkle Haare und trug bei der Tat eine neon-grüne Regenjacke sowie eine verkehrt herum gedrehte Cappy. Hinweise zu den Jugendlichen nimmt die Kripo unter der Rufnummer 0201/829-0 entgegen. (ots)

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