Die Einsatzleitung an der Einsatzstelle (Foto: Feuerwehr Dinslaken)
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Dinslaken. Am Samstagnachmittag gegen 16:46 Uhr wurde die Feuerwehr Dinslaken zu einem Feuer in einem leerstehenden Industriekomplex auf der Karlstrasse alarmiert. Bereits auf der Anfahrt erhielten die anrückenden Einsatzkräfte die Rückmeldung von der Kreisleitstelle, dass Zeugen vor Ort eine sehr starke Rauchentwicklung aus dem Hallendach sehen können und eine Person in das brennende Gebäude zurückgelaufen ist.

Der Einsatzleiter entschied sich aufgrund der Größe des Objektes, noch weitere Kräfte alarmieren zu lassen. Wegen der Weitläufigkeit und der schweren Zugänglichkeit des Objektes sind die drei anrückenden Einheiten Hauptwache, Stadtmitte und Hiesfeld von unterschiedlichen Gebäudeseiten angefahren um möglichst schnell einen Zugang ins Gebäude zu bekommen.

Dadurch konnten zwei Trupps unter Pressluftatmer sehr zügig in das Gebäude eindringen und zur Personensuche vorgehen. Zwei weitere Trupps unter Atemschutz haben mehrere kleine Brandstellen in der Halle lokalisiert und mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht. Glücklicherweise hatte sich das Vorhandensein einer vermissten Person durch weitere Zeugenaussagen nicht mehr bestätigt, sodass die Personensuche abgebrochen werden konnte.

Durch die schnelle Brandbekämpfung konnte eine weitere Schadensausbreitung verhindert werden. Vor Ort wurde der Einsatzleiter durch die Informations- und Kommunikationeinheit (IuK) der Feuerwehr Dinslaken unterstützt. Zur medizinischen Versorgung der vermeintlich vermissten Person und zum Schutz der Einsatzkräfte standen ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug des Rettungsdienstes der Feuerwehren Dinslaken und Wesel parat. Alle 55 Einsatzkräfte konnten nach ca. 2,5 Stunden den Einsatz beenden und wieder zu ihren Standorten einrücken. (ots)

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