Kein Durchkommen für die Essener Ilse Arts, Bo Kramer, Walter Vlaanderen und Joel Schaake (v.l.n.r.) beim stark aufspielenden Ligakonkurrenten aus Köln (Foto: M. Baier)
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Essen. Am vergangenen Wochenende veranstalteten die Hot Rolling Bears ihre obligatorische Saisoneröffnung; erstmals ohne Beteiligung von Zuschauern. Zu Gast war der starke Ligakonkurrent RBC Köln 99ers, gegen den die Essener eine knappe 49:52 (11:8, 12:14, 9:11, 17:19) Niederlage hinnehmen mussten.

Aufgrund der zuletzt steigenden Corona-Infektionszahlen hatten sich die Verantwortlichen der Bears im Vorfeld entschieden, keine Zuschauer in die Sporthalle an der Katzenbruchstraße zu lassen. Eine richtige Entscheidung, wie 2. stv. Vorsitzender Markus Grebert meint: „Wir hatten heute die Möglichkeit, unser Hygienekonzept unter Wettkampfbedingungen zu überprüfen. Alles hat gut funktioniert und wir sind mit der Durchführung der Veranstaltung sehr zufrieden. Aber es ist natürlich auch ein Kraftakt, an alles zu denken und zu berücksichtigen. Das war heute ein guter Test und ein erster wichtiger Schritt, um auch unter Corona-Bedingungen auf Perspektive hin natürlich wieder mit Zuschauern spielen zu wollen. Auch hat der Livestream im ersten Anlauf geklappt, so dass unsere Fans, Freunde und Sponsoren die Möglichkeit hatten, dass Spiel live zu verfolgen. Ein großes Dankeschön auch an die 99ers, die sich unter diesen für uns alle schwierigen Bedingungen sehr vorbildlich und professionell verhalten habenˮ.

Die neuformierte Bären-Mannschaft probierte während der Begegnung viel aus und es entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch. Zwar gelang es den Rheinländern sich Mitte der zweiten Halbzeit ein wenig abzusetzen, doch kamen die Essener immer weiter heran. Am Ende konnten die Bears die Partie jedoch nicht mehr drehen und Köln gewann knapp, aber verdient mit 52:49.

Bears-Trainer Markus Pungercar war dennoch zufrieden: „Das Ergebnis hat heute keine große Rolle gespielt. Vielmehr war es wichtig, dass wir unter Wettkampfcharakter viele taktische Varianten ausprobieren konnten. Darüber hinaus haben alle Spieler Einsatzzeiten bekommen und wir konnten verschiedene Aufstellungen ausprobieren. Ich bin guter Dinge für den Ligastart; wir sind gerüstet”.

Leider müssen die Bears jetzt noch einige Wochen mehr warten, bis der Ligastart in der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga ansteht, da die für die nächste Woche geplante Partie gegen Alba Berlin, aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen der Stadt Essen, ins Jahr 2021 verlegt wurde. Das erste Spiel der Bären startet auswärts, am 14. November gegen Baskets 96 Rahden 2.

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