(Foto: privat)
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Duisburg. Die Duisburger Grünen haben ihre Voten für die Bundestagswahl 2021 an Lamya Kaddor und Felix Banaszak abgegeben. Sie drücken damit ihre Unterstützung für die Kandidat*innen in den Verhandlungen zur Landesliste aus.

Dazu erklärt Jule Wenzel, Sprecherin der Duisburger GRÜNEN: „Wir freuen uns, mit Lamya Kaddor und Felix Banaszak den Duisburgerinnen und Duisburgern ein starkes Angebot für die Bundestagswahl zu machen. Beide Kandidat*innen haben eine starke und strahlende Haltung für Menschenrechte und setzen sich verdient für den sozialen Zusammenhalt ein. In einer Zeit, in der immer wieder versucht wird zu spalten, machen wir ein Angebot für Zusammenarbeit auf Augenhöhe.“

Lamya Kaddor, Kandidatin der Duisburger GRÜNEN, erklärt: „Ich freue mich über die breite Zustimmung zu meiner Kandidatur. Gemeinsam mit den Duisburger GRÜNEN habe ich den Anspruch, die Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens endlich miteinander und nicht gegeneinander zu diskutieren und zu lösen. Multikulturelle Perspektiven werde in Duisburg oft zu etwas Besonderem erklärt, obwohl sie mittlerweile für die meisten Menschen zum persönlichen Alltag gehören. Es wird Zeit, dass diese Perspektiven auch im Bundestag stattfinden. Klar ist aber auch: Wir brauchen einen gesunden Planeten für ein gesundes Zusammenleben. Deshalb müssen wir jetzt die Klimakrise stoppen.“

Felix Banaszak, Kandidat der Duisburger GRÜNEN, ergänzt: „Wir stehen in Duisburg vor ganz anderen Herausforderungen als reichere Städte. Deshalb geht es in Duisburg auch vor allem darum, den sozialen Zusammenhalt nach vorne zu stellen. Eine ökologische Transformation muss Arbeitsplätze und den zukunftssicheren Standort im Blick haben. Wir müssen Menschen in Arbeit bringen und unwürdige Mechanismen wie Sanktionen bei Sozialleistungen abschaffen. Hier geht es darum, zusammen Chancengerechtigkeit zu schaffen. Duisburg war immer dann am besten, wenn wir zusammengearbeitet haben. Gemeinsam mit Lamya möchte ich dafür im Bundestag kämpfen.“

Lamya Kaddor wurde mit 87,67% und Felix Banaszak mit 96,00% der Stimmen gewählt.

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