(Foto: CDU-Überruhr)
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Essen. Am vergangenen Freitag führte der Vorstand der CDU in Überruhr seine schon länger geplante Bürgersprechstunde an der Ecke Schaffelhofer Weg / Eskenshof in Holthausen durch. “Trotz Corona kamen erstaunlich viele Einwohner zum Gespräch mit uns, was uns zeigt, wie wichtig allen Beteiligten ist, über das Zusammenleben im Stadtteil und über Verbesserungswünsche zu sprechen”, so der neugewählte Ratsherr für Überruhr Thomas Ziegler. Dies ist nach der Presseberichterstattung der vergangenen Wochen über Vandalismus am S-Bahnhof Holthausen oder um die Situation rund um die Wohntürme der Aachener sicherlich verständlich.

Entsprechend unterschiedlich waren auch die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger. Es zeigt sich, dass die breite Mehrheit gerne in Holthausen wohnt und den Stadtteil auch als angenehm und lebenswert betrachtet. Sorgen machen sich einige Anwohner dennoch über Kriminalität und Drogen rund um die Häuser der Aachener sowie Graffiti und Vandalismus. Ein bereits im Wahlkampf geforderter Stadtteil-Sozialarbeiter wäre aus Sicht der Christdemokraten ein erster Schritt in die richtige Richtung. Angesichts abgebauter Spielgeräte bzw. Spielplätze und eines nicht nutzbaren “Affenkäfigs” für Ballsportarten, wurde auch viel nach Angeboten für Kinder und Jugendliche im Stadtteil gefragt. Dabei geht es nicht nur um Sport- und Freizeitangebote, sondern auch um pädagogische Betreuung und Begleitung. “Diese Anregung greifen wir auf und werden zu einem parteiübergreifenden runden Tisch “Zukunft der Jugend in Holthausen” mit Anwohnern, Jugendlichen, Bürgerschaft und Spielplatzpaten einladen”, so Ziegler weiter. “Die Jugend ist die Zukunft des Stadtteils und wir möchten, dass insbesondere Kinder und Jugendliche nicht durch Langeweile oder falsche Verführung in Kriminalität abgleiten”, betont Ziegler.

Neben diesem zentralen Thema wurden der CDU-Ratsherr, die Bezirksvertreter Enno Schmischke und Andreas Steinmetz sowie Maria Thomé-Schmischke und Günter Neumann vom Vorstand des Ortsverbandes der CDU auf Wünsche und Handlungserfordernisse im Bereich der Verkehrsinfrastruktur, die angespannte Parksituation, die Sauberkeit der Grünflächen rund um die Häuser der Aachener sowie die Toiletten- und Schulhofsituation an den Überruhrer Schulen aufmerksam gemacht. “Wir sind froh darüber, dass die Bürgerinnen und Bürger uns auf die Dinge, die ihnen am Herzen liegen, so offen ansprechen. Sie trauen uns zu, dass wir uns kümmern und Veränderungen erreichen und genau das ist unser Ansporn”, so Thomas Ziegler abschließend.

Die Rückmeldungen insgesamt zeigen, dass auch Überruhr-Holthausen ein lebenswerter Stadtteil ist. Aber auch hier gibt es Handlungsbedarfe, bei denen zu lange weggeschaut wurde. Die Überruhrer CDU hat sich aufgemacht, die aufgezeigten Probleme anzupacken und mit allen Beteiligten und Betroffenen eine Verbesserung zu erzielen, um eine mögliche Spaltung des Stadtteils zu verhindern.

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