(Foto: Stadt Nettetal)
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Nettetal. Die Amtskette, die Christian Küsters am Dienstag ab 18.41 Uhr tragen durfte, hatte Gewicht. „Ich bin dankbar und stolz, für Nettetal als Bürgermeister vorangehen zu dürfen“, sagte der neue Nettetaler Bürgermeister bei seiner Vereidigung im Lobbericher Seerosensaal. Dort fand die konstituierende Ratssitzung aus Pandemie bedingten Sicherheitsgründen statt. Der 43-jährige Leutherheider ist bei der Bürgermeister-Stichwahl am 27. September aus einem Bündnis Grüne/SPD/FDP gewählt worden und jetzt offiziell ins Amt eingeführt worden.

Als erstes bedankte sich der Diplom-Kaufmann – verheiratet, zwei Töchter – beim Amtsvorgänger Christian Wagner für dessen 16-jährige Tätigkeit als erster Bürger der Seenstadt. Küsters, der zuvor als Bankkaufmann tätig war, versprach, die Geschäfte der Stadt solide weiter zu führen. Besonders hob der neue Bürgermeister mit grünem Parteibuch auf den Dialog mit den Nettetalern ab: „Ich will die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen, offen und zugewandt. Nettetal gehört uns allen.“

Als die vier wichtigsten Themen nannte Christian Küsters Klimaschutz, Wohnen, Mobilität und Stadtförderung. Neben Digitalisierung, Verkehrsströme und Altersstruktur sei zunächst die Pandemie die größte Herausforderung. Allein, um Wirtschaft und Tourismus zu stärken, müsse alles daran gesetzt werden, die Pandemie in den Griff zu bekommen.

Am Herzen liegen dem neuen Rathauschef ferner Themen wie Stärkung der Stadtteile, Städtepartnerschaft, Wissenstransfer mit den benachbarten Hochschulen sowie bauliche Aktivitäten bei Kindergärten, Lehrschwimmbecken und Werner-Jaeger-Halle. Kunst und Kultur sind für Küsters „wertvolle Facetten“, die Familienfreundlichkeit eine „besondere Herausforderung“. „Aber auch mit Blick auf die Artenvielfalt sollten wir am Image der Seenstadt arbeiten.“

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